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Mobile Games: Umsatz in Deutschland steigt 2025 auf 2,7 Milliarden Euro
Der Umsatz mit Mobile Games in Deutschland stieg 2025 auf 2,7 Milliarden Euro. Fast alles davon stammt aus In-App-Käufen in kostenlosen Spielen.
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Der Umsatz mit Mobile Games in Deutschland ist 2025 auf rund 2,7 Milliarden Euro gestiegen, ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung des Branchenverbands game hervor, der sich dabei auf Daten von YouGov und Sensor Tower stützt.
Nahezu der gesamte Umsatz mit mobilen Spielen entfällt auf In-App-Käufe: Mit rund 2,6 Milliarden Euro machen sie 97 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Gebühren für Online-Gaming-Services wie Apple Arcade oder Google Play Pass bringen laut der aktuellen Mobile-Games-Erhebung von game rund 56 Millionen Euro ein. Mit dem Kauf einzelner Spiele-Apps werden weitere 19 Millionen Euro umgesetzt.
Seit 2021 ist der deutsche Mobile-Games-Markt damit insgesamt um 25 Prozent gewachsen, 2024 lag der Umsatz noch bei knapp 2,6 Milliarden Euro. Der Marktforscher Sensor Tower hat seine Erhebungsmethodik für den deutschen Mobile-Markt 2025 überarbeitet. Dadurch weichen die Umsatzzahlen von früher veröffentlichten Werten ab.
Dass In-App-Käufe fast den kompletten Umsatz ausmachen, ist typisch für das Geschäftsmodell hinter den meisten Mobile Games: Die Spiele stehen oft kostenlos zum Download bereit, verdient wird an Zusatzinhalten und virtuellen Gütern innerhalb des Spiels. Dabei setzen Entwickler viele verschiedene Kniffe ein, um Spieler zum Geldausgeben zu bewegen – teilweise kann man zum Beispiel nur dann weiterspielen, wenn man zahlt.
Insgesamt spielen laut game 28,1 Millionen Menschen in Deutschland Mobile Games. Das Durchschnittsalter liegt bei 38,8 Jahren und damit fast genau auf dem Niveau aller Gamer in Deutschland. Mit 56 Prozent ist die Mehrheit der Mobile-Spielenden weiblich. Wie viel vom Mobile-Boom am Ende bei deutschen Entwicklern und Publishern hängen bleibt, ist eine andere Frage: Einer früheren Untersuchung zufolge erwirtschaften deutsche Firmen nur 5,5 Prozent des weltweiten Videospiel-Umsatzes.
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