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Ich habe Alexa und Google Assistant hiermit ersetzt! | c't 3003
Ein Sprachassistent, der komplett lokal läuft und trotzdem Licht, Heizung, Musik, Timer steuert? c’t 3003 hat einen Home Assistant Sprachassistenten gebaut.
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Alexa, Siri und Gemini müssen Sprachbefehle häufig in der Cloud verarbeiten. Mit Home Assistant lässt sich ein Sprachassistent dagegen komplett lokal betreiben. Dabei gehen neben den üblichen Befehlen zur Steuerung von Licht, Heizung, Timern und Wetter-Abfragen, auch spezifische Dialoge – etwa die Abfahrtszeiten der nächsten U-Bahn. Wir zeigen, welche Hardware nötig ist und wie gut das im Alltag funktioniert.
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Guckt mal hier, ich bin komplett offline und sage „Hey Mycroft, mach das Licht aus!“ Und das Licht geht aus. Und dabei verwende ich weder Alexa, Siri noch Google Gemini. Das läuft alles komplett lokal in meiner Wohnung, über meinen Home-Server und Home Assistant. Sprachbefehle und Steuerung kann Home Assistant nämlich mittlerweile auch wirklich gut. Und dabei eben voll Open Source und viel flexibler als die US-Anbieter. Ich habe hier einen alten Raspi zum Smart Speaker umgebaut, diese kleine schlüsselfertige Box direkt von den Home-Assistant-Machern, oder ich kann sogar diesen kleinen süßen Roboter benutzen. Und das Ganze dabei voll an meine Bedürfnisse anpassen, weil ich in Home Assistant nicht nur meine ganzen Smart-Home-Geräte drin habe, sondern auch die Abfahrtszeiten der nächsten U-Bahn, Kalendereinträge, Einkaufslisten, die Daten vom Deutschen Wetterdienst – so kann ich wirklich viele Infos per Sprachbefehl bekommen. Ich habe hier also meinen ganz persönlichen, lokal laufenden Sprachassistenten und gleichzeitig mache ich alte Lautsprecherboxen sogar zu Smart Speakern. Das ist also sogar für Leute interessant, die gar keine Smart-Home-Geräte haben, aber Timer, Wetter und Musik per Stimme in der Küche steuern wollen. Wie ihr das auch hinbekommt und ob das vielleicht sogar mit den großen Sprachassistenten mithalten kann: Bleibt dran.
So, hier liegt jetzt also mein eigener Sprachassistent vor mir. Und warum habe ich da überhaupt Bock drauf? Na ja, Amazon hat 2025 die Funktion bei Echo-Geräten, Sprachbefehle direkt auf dem Gerät zu verarbeiten, gestrichen. Google Gemini ist aktuell auch keine besonders verführerische Alternative.
Und ich find’s eigentlich ganz gut, wenn nicht jedes Mal, wenn ich das Licht anschalten will, meine Stimme erst mal über US-Server transkribiert wird. Gerade weil diese Dinge ja in meiner Wohnung stehen und immer zuhören, während sie auf das Wakeword warten, wäre da ja eine lokale Lösung echt nice. Und genau das geht mit Home Assistant. Wir hatten hier auf dem Kanal ja schon mehrere Videos zu Home Assistant, also falls ihr bei null anfangt, gerne erst mal das Grundlagen-Video schauen. Wenn ihr aber schon eine fertige Home-Assistant-Installation habt und das Ganze gerne auch per Sprache steuern wollt, here you go: Bei mir läuft Home Assistant auf meinem NAS, in einer virtuellen Maschine, also Home Assistant OS. Das hier funktioniert aber auch, wenn ihr das auf einem kleinen Raspi habt oder Home Assistant als Docker-Container läuft. Und das Mikrofon müsst ihr natürlich auch nicht direkt an dem Raspi oder NAS anschließen, auf dem eure Home-Assistant-Instanz läuft. Der kann weiter im Serverschrank, Büro, Keller oder wo auch immer stehen. Und dann stellt ihr euch eben einen kleinen Raspi mit Mikrofon in eure Wohnung – Satelliten heißen diese kleinen Mikrofonempfänger im Home-Assistant-Sprech –, oder ihr benutzt euer Smartphone oder ihr holt euch schon eine schl