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Apple langt zu: Preis für neue Kamera-KI in HomeKit steht
Mit iOS 27 verbessert Apple HomeKit Secure Video – mit mehr Auflösung und KI-Erkennungsfunktionen. Nun wurde bekannt, was das kosten soll.
Apples hauseigener Videoaufnahmedienst für HomeKit und iCloud, HomeKit Secure Video, hatte bislang mit einigen Defiziten zu kämpfen. So ist er zwar geschützt Ende-zu-Ende-verschlüsselt, moderne Funktionen wie 4K-Kamerasupport oder eine smarte(re) KI fehlten bislang aber. Mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, tvOS 27 und der parallel dazu ausgelieferten neuen Software für HomePod und HomePod mini soll sich das ab Herbst ändern. Allerdings hatte Apple bereits angekündigt, dass die neuen Funktionen nicht kostenlos sein werden. Im Rahmen der jüngsten Developer-Beta von macOS 27 kam nun heraus, was der Konzern damit meint.
Schon jetzt hängt die Leistungsfähigkeit von HomeKit Secure Video davon ab, welchen iCloud+-Tarif man nutzt – denn nur damit ist die Funktion aktiv. Der günstige Tarif mit 50 GByte (99 Cent im Monat) erlaubt nur die Nutzung einer Kamera, die Variante mit 200 GByte (2,99 Euro) fünf Kameras und erst der iCloud+-Tarif mit 2 TByte (9,99 Euro) und höher erlaubt eine unbegrenzte Anzahl von HomeKit-Secure-Video-Kameras. Wie sich nun herausstellt, wird es auch nur letzterer Abopreis sein, der die neuen Apple-Intelligence-Features für den Dienst offeriert.
Nur dann ist es möglich, sich geschriebene Zusammenfassungen für im Bild erkannte Szenen schicken zu lassen. Auch das Gruppieren von Bildern mehrerer Kameras, das künftig möglich sein soll, erlaubt nur der teure iCloud+-Tarif. Gleiches gilt für die Suche in Videomaterial mithilfe natürlicher Sprache und die automatische KI-Erkennung wichtiger Szenen. Wer die billigeren iCloud+-Tarife nutzt, kann nur die bisherigen Erkennungsmechanismen nutzen, aktuell sind dies Paketlieferungen, Personen, Fahrzeuge oder Tiere.
Unklar blieb zunächst, ob auch die 4K-Unterstützung für HomeKit Secure Video auf iCloud+-Abonnenten mit dem 10-Euro-Abo beschränkt bleibt. Diese Funktion hatten User lange erhofft. Apple hat noch keine Angaben dazu gemacht, welche Kameras dies unterstützen.
Viele HomeKit-Secure-Video-fähige Geräte, etwa mehrere Modelle von Aqara oder Eufy, beherrschen längst 4K, schalten für den Apple-Dienst aber auf 1080p herunter. Es ist möglich, dass diese mit einem Firmware-Upgrade auskommen – schlimmstenfalls braucht es neue Kameras, die für HomeKit Secure Video mit 4K zertifiziert sind.
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