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Microsoft - Xbox-Entlassungswelle erfasst Bethesda: Wie geht es jetzt mit The Elder Scrolls, Doom und Fallout weiter?
Bei Bethesda sieht es wirklich übel aus.
Nachdem Ubisoft erst im Juni 2026 den Rotstift angesetzt und 200 Angestellte gefeuert hat, zieht jetzt auch Microsoft nach. Der Großkonzern spart etwa 4.800 Stellen weg, 3.200 davon stammen aus der Xbox-Sparte. Darin enthalten ist vor allem die Trennung von den fünf Studios Undead Labs (State of Decay), Ninja Theory (Hellblade), Arkane Lyon (Dishonored), Compulsion Games (South of Midnight) und Double Fine (Psychonauts).
Doch auch das Flaggschiff Bethesda bleibt nicht verschont. Wie viele Menschen genau betroffen sind, lässt sich noch nicht sagen. Sicher ist aber, dass insbesondere zwei Studios hart getroffen wurden.
Der Publisher Bethesda Softworks ist bekannt für legendäre Marken wie The Elder Scrolls, Fallout, Wolfenstein und Dishonored. Doch auch das konnte das Unternehmen nicht vor Microsoft historischer Massenentlassung schützen. Wie Branchen-Insider Jason Schreier via Bluesky berichtet, sei der Schaden bei ZeniMax Online Studios und id Software besonders groß.
ZeniMax Online Studios, das seit jeher für The Elder Scrolls Online zuständig ist, bleibt bestehen. Wie viele Menschen ihre Arbeit verloren haben, wissen wir noch nicht.
Konkreter kennen wir den Schaden bei den Doom-Machern id Software. Wie The Doom Dominion via X berichtet und als Quelle auf Jason Schreier verweist, wurden dort 95 Personen entlassen. Wie viele Angestellte id Software hatte, ist unbekannt. Im Internet schwanken die Zahlen zwischen 200 und 500 Personen, wobei eine höhere Menge wahrscheinlicher ist. Das entspräche einer Reduktion um mindestens 19 Prozent. Es drohen außerdem weitere Entlassungen in einer zweiten Welle.
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Auch beim Entwickler Bethesda Studios gibt es Entlassungen. Die Bethesda Game Studios Union kommentiert auf Bluesky:
Was inzwischen zu einer belastenden jährlichen Routine geworden ist: Microsoft hat beschlossen, Tausende von Mitarbeitenden zu entlassen, darunter auch viele von uns bei den Bethesda Game Studios. Nachdem in früheren Entlassungswellen bereits über 10.000 Entwickler ihren Arbeitsplatz verloren haben, sind die Verantwortlichen an der Spitze offenbar zu dem Schluss gekommen, dass selbst das nicht ausreicht, um ihre eigenen Fehler auszubügeln.
Heute verabschieden wir uns von vielen unserer Freunde und Kollegen sowie von Hunderten weiteren Mitarbeitenden im Xbox-Bereich, darunter Menschen, die seit Jahrzehnten bei den Bethesda Game Studios gearbeitet haben. Wann wird dieser Kreislauf aus Entlassungen auf der Jagd nach immer höheren Gewinnen endlich ein Ende finden?