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Google Fitbit Edge: Fitness-Armband mit Display liefert Echtzeitdaten und Health Coach
Mit dem Fitbit Edge bringt Google den Nachfolger des Fitbit Charge und nach dem Fitbit Air nun auch ein neues Fitnessarmband mit Display. Auch im kleinen Format setzt Google auf den Health Coach, bietet aber anders als beim Fitbit Air Einblicke in Echtzeit.
Google bezeichnet das Fitbit Edge als ihren „bisher intelligentesten Fitness-Tracker“, der den Nutzer beim Sport unterstützen und motivieren soll. Hierfür kommt auch der Google Health Coach auf das Fitnessarmband, der ein KI-gestütztes, personalisiertes Coaching bietet. Das Fitbit Edge besetzt die Lücke zwischen einer Smartwatch und einem Fitness-Tracker ohne Display. Kleiner und unauffälliger als eine Smartwatch, aber mit mehr Funktionen als ein reiner Tracker, da man über die Kacheln und Zifferblätter in Echtzeit Einblick nicht nur in seine Trainingsdaten erhält.
Wie bereits vorab durchgesickert, orientiert sich die Benutzeroberfläche an der der Pixel Watch 5 (Test) und bietet Komplikationen, mit denen man Informationen wie Schritte und Wetter direkt auf dem Zifferblatt einsehen kann. Auch die Turn-by-Turn-Navigation über Google Maps, Mediensteuerung sowie Benachrichtigungen für Anrufe und Nachrichten sind über das Display möglich. Und da das Fitbit Edge als Fitness-Armband ausgelegt ist, lassen sich selbstredend auch Workouts direkt über das Display starten.
Mit der Trainings-App können über 50 verschiedene Sportarten am Handgelenk gestartet werden. Während des Trainings werden Echtzeitdaten auf dem Display angezeigt und das Training lässt sich über die Seitentaste jederzeit pausieren. Das Fitbit Edge besitzt aber auch eine automatische Aktivitätserkennung, die rund 100 Trainingsarten automatisch kategorisiert. Auch wenn man das manuelle Starten eines Trainings vergisst, zeichnet das Fitbit Edge das Training somit im Idealfall automatisch in der richtigen Kategorie auf und rechnet es dem wöchentlichen Ziel an. Wie beim Fitbit Air sollte sich in der Health-App die Kategorie aber auch nachträglich über den Coach ändern lassen.
Das 1,34 Zoll große AMOLED-Display des Fitbit Edge bietet 46 Prozent mehr Anzeigefläche als beim Fitbit Charge 6. Dank höherer Spitzenhelligkeit soll es auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar sein.
Das Fitbit Edge, das über ein 11,5 mm dickes Aluminiumgehäuse verfügt, wird über den Touchscreen gesteuert. Zusätzlich verfügt der Fitness-Tracker über eine Taste an der rechten Seite, so dass eine Bedienung beispielsweise auch beim Schwimmen mit nassen Händen möglich ist. Die Taste verfügt zudem über haptisches Feedback.
Das Fitbit Edge ist nämlich nach IP68 wasser- und staubdicht und kann so problemlos auch beim Schwimmen getragen werden (5 ATM).
Die Sensorik an der Unterseite des Fitbit Edge erlaubt neben der Herzfrequenzmessung auch das Aufzeichnen eines EKGs, Messung der Blutsauerstoffsättigung, Bestimmung der Herzfrequenzvariabilität und Ruheherzfrequenz, Messung der Hauttemperatur sowie ein Zyklus- und Schlaftracking.
Google nennt für das Fitbit Edge eine Akkulaufzeit von bis zu einer Woche, womit diese trotzt Display identisch zum Fitbit Air ausfallen soll. In nur 5 Minuten soll ausreichend Energie nachgeladen sein, damit das Fitnessarmband wieder einen Tag durchhält. Als Ladegerät kommt der gleiche Ladeadapter wie beim Fitbit Air zum Einsatz, der sich magnetisch an die Rückseite des Edge dockt und mit Pins verbindet.
Sollte der Akku einmal nicht mehr ausreichend Laufzeit bieten, ermöglicht Google beim Fitbit Edge wie bei der Pixel Watch einen leichten Austausch des Akkus. Vier Schrauben sitzen wie bei der Smartwatch unter den Befestigungspunkten für das Armband. Über sie lässt sich das Gehäuse öffnen und der Akku tauschen.