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Google: Gemini 4 Argon startet für Entwickler und Abonnenten
von Carsten Knobloch
13. Okt. 2026 |
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Google schickt ein neues Modell ins Rennen: Gemini 4 Argon rollt ab sofort weltweit aus. Verfügbar ist das Ganze über die Gemini-API für Entwickler und Unternehmen sowie direkt für Abonnenten von Google AI. Letztere können auf das Modell in Google Antigravity, der regulären Gemini-App und im KI-Modus der Google Suche zugreifen.
Laut Google soll das Modell vor allem bei komplexen Entwicklungsaufgaben und professionellen Arbeitsabläufen punkten. In Googles Entwicklungsumgebung Antigravity kam Argon bereits intern und bei Partnern zum Einsatz. Dort habe das Modell dazu beigetragen, KI-gestützte Code-Einreichungen um mehr als 35 Prozent zu steigern, während Rollbacks um knapp ein Drittel sanken.
Als konkretes Beispiel nennt Google die Chromium-Codebasis mit rund 40 Millionen Zeilen: Das Chrome-Team konnte einen rund 6 Millionen Zeilen umfassenden Altlasten-Ordner für die Webseiten-Verarbeitung innerhalb weniger Wochen statt Monaten isolieren.
Im Bereich IT-Sicherheit weitet Google das sogenannte Fairwind-Programm ab dem heutigen Dienstag auf hunderte weitere Partner aus. In vorherigen Tests nutzte der Sicherheitsdienstleister Wiz das Modell, um komplexe Sicherheitslücken aufzuspüren und Fehler zu beheben.
In der wissenschaftlichen Forschung soll Argon ebenfalls Fortschritte liefern: Bei AlphaQubit konnte der Durchsatz bei der Quanten-Fehlerkorrektur laut Google nahezu verdoppelt werden. Zudem unterstützte das Modell mathematische Berechnungen im Bereich der Kernfusion an der University of Maryland.
Der Rollout über die API sowie für berechtigte Google-AI-Abonnenten startet ab heute.
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