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Google krempelt die Software im Auto um: Mehr Apps auf dem Armaturenbrett
von Benjamin Mamerow
14. Okt. 2026 |
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Google öffnet Android Automotive noch mehr für Entwickler. Bislang herrschte auf den Bildschirmen von Fahrzeugen mit fest verbauter Google-Software so ziemlich gähnende Leere, wenn man mal mehr als nur Navigation und Musik wollte. Das ändert sich laut Google nun wohl aber ordentlich.
Ein neues Partnerprogramm sorgt demnach dafür, dass Apps für geparkte Autos ohne riesigen Zusatzaufwand direkt auf dem Bildschirm landen. Entwickler können ihre Software für Tablets anpassen, Google prüft die Sicherheit beim Fahren, fertig.
Spiele wie Angry Birds laufen direkt auf dem Hauptbildschirm, genau wie der Streamingdienst Max oder der Vivaldi-Browser. Großartiges Anpassen an einzelne Fahrzeugmodelle entfällt für die Entwickler entsprechend fortan. Durch die neuen Richtlinien reicht dann nämlich eine saubere Anpassung für große Bildschirme und gut ist’s.
Google integriert außerdem die Unterstützung für Google Cast. Videos vom Smartphone streamt man dann künftig per Tastendruck auf das Autodisplay - kennt man ja bereits aus dem heimischen Wohnzimmer. Rivian macht hier den Anfang, andere Hersteller ziehen nach. Gleichzeitig halten Videokonferenzen Einzug. Zoom oder Microsoft Teams laufen während der Fahrt rein über Audio, damit die Augen auf der Fahrbahn bleiben. Halte ich auch weiterhin für den falschen Ort für solche Audiomeetings, aber der eine oder andere wird das vermutlich dennoch nutzen wollen.
Die Trennung bleibt weiterhin: Fährt der Wagen, laufen nur sichere Audio- und Navigationsanwendungen. Steht der Wagen in der Parkposition, werden Videos, Games und Browser freigeschaltet. Entertainmentsystem mit Entertainment dann also.
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