// STADT-BREMERHAVEN — FINANZA
Sparkassen: Handel mit Bitcoin und Co. startet schrittweise in der App
von Carsten Knobloch
19. Okt. 2026 |
1
Die Sparkassen steigen in das Geschäft mit Kryptowährungen ein. Ja, richtig. Ende 2026. Ab sofort können erste Kunden Bitcoin, Ethereum und weitere Digitalwährungen direkt über die reguläre Sparkassen-App handeln und verwahren. Einen bundesweit einheitlichen Stichtag gibt es allerdings nicht, denn jedes einzelne Institut entscheidet selbst, wann das Feature freigeschaltet wird.
Nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) sollen monatlich etwa 30 bis 40 weitere Institute hinzukommen. Das Ziel: Bis zum ersten Halbjahr 2027 soll der Großteil der interessierten Sparkassen angebunden sein. Technisch abgewickelt wird das Angebot über die Dekabank, während die Verwahrung der Bestände in Kooperation mit der Börse Stuttgart erfolgt.
Das Feature richtet sich ausschließlich an Nutzer, die auf eigene Faust kaufen, verkaufen und halten wollen. Eine Beratung in den Filialen oder eine breite Werbeoffensive ist nicht geplant.
Trotz des Starts warnen die Sparkassen ihre Kunden weiterhin deutlich vor den Risiken. Kryptowährungen werden intern als hochspekulative Anlagen eingestuft, weshalb in der App explizit auf extreme Kursschwankungen bis hin zum möglichen Totalverlust hingewiesen wird. Für den klassischen Vermögensaufbau verweist man daher weiterhin auf Fonds, Sparpläne und Wertpapiere.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.