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Street Fighter: Neuer Kinofilm erobert trotz schwacher Kritiken die Spitze der Kino-Charts
Mit 51,1 Millionen US-Dollar globalem Umsatz glückt der Start der 82-Millionen-Dollar-Produktion, während das Publikum bei 79 Prozent Zustimmung liegt.
Der neue Street-Fighter-Film hat an seinem Startwochenende weltweit 51,1 Millionen US-Dollar eingespielt.
Obwohl die Kritiker wenig von dem Film angetan waren, ist das ein recht vernünftiges Ergebnis und bringt den Streifen am vergangenen Wochenende auf Platz eins. 31 Millionen entfielen auf das US-Geschäft, der Rest ergibt sich aus den internationalen Märkten. Abseits der Vereinigten Staaten verlief der Start in Großbritannien, Frankreich, Mexiko, Brasilien und Australien am erfolgreichsten.
Street Fighter startete 1987 als Arcade-Reihe von Capcom und definierte 1991 mit Teil zwei das Fighting-Game-Genre. Neben dem Kultfilm von 1994 folgten diverse Real- und Animations-Adaptionen, darunter The Legend of Chun-Li (2009), die an den Kinokassen jedoch meist hinter den Erwartungen blieben.
Wie wir zuvor berichtet hatten, kommt der Film bei der Fachpresse nicht gut weg und steht auf Rotten Tomatoes nach wie vor bei 42 Prozent.
Im Vergleich zur Vorwoche ist auch der Audience Score dezent gesunken. Lag er einen Tag nach dem Kinostart noch bei 84 Prozent, sind es mittlerweile 79 Prozent. Immer noch ein ganz gutes Ergebnis.
Für Fans der Street-Fighter-Reihe hat die Verfilmung angesichts der Kommentare von Usern wohl einiges zu bieten, allerdings dürfte sie wohl eher nicht das breite Mainstream-Publikum ansprechen.
Das Budget der Adaption lag bei 82 Millionen US-Dollar. Ob Street Fighter ein langfristiger Erfolg wird oder die Zuschauerzahlen nach dem guten Auftakt einbrechen, zeigen die kommenden Tage und Wochen.
Der legendäre Kino-Ausflug von 1994 – mit Jean-Claude van Damme und Kylie Minogue – erzielte übrigens ein weltweites Einspielergebnis von knapp 99 Millionen Dollar – bei einem Budget von lediglich 35 Millionen Dollar.