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Spotify mit strengeren Kontrollen
von Carsten Knobloch
23. Okt. 2026 |
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Spotify nimmt die gemeinsame Nutzung von Familien-Abos abseits des eigenen Haushalts genauer ins Visier. Wie man im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen bestätigte, setzt der Streaming-Dienst künftig auf neue Verifizierungsmethoden, um Nutzer aufzuspüren, die nicht an derselben Adresse wohnen.
Offiziell will man das Vorgehen nicht als hartes Durchgreifen verstanden wissen. Stattdessen spricht man von einer routinemäßigen Verbesserung der Verifizierung. Der Familienplan mache einen beträchtlichen Teil der Abonnentenbasis aus und bestehe bereits seit vielen Jahren. Da Nutzer im Laufe der Zeit immer wieder Wege finden würden, die Vorgaben zu umgehen, müsse Spotify seine Prüfmethoden kontinuierlich anpassen.
Konkret kommt dabei unter anderem ein neues Verfahren per QR-Code zum Einsatz. Bei dieser Methode müssen Mitglieder den Code direkt vom Smartphone des Hauptabonnenten (dem Abo-Manager) scannen. Damit ein einfaches Weiterleiten von Screenshots verhindert wird, aktualisiert sich der QR-Code alle paar Sekunden.
Wer die Verifizierung innerhalb des gesetzten Zeitfensters von sieben Tagen verpasst oder nicht durchführen kann, muss mit Konsequenzen rechnen: Betroffene Konten werden für zwölf Monate dafür gesperrt, einem anderen Familien- oder Duo-Abo beizutreten. Spotify beharrt damit weiterhin strikt auf seinen Tarifbedingungen, nach denen das Familien-Abo ausschließlich für Personen gedacht ist, die unter einem gemeinsamen Dach leben.
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