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Wirtschaft - Kalifornien führt vielleicht Steuer ein, um Milliardäre zu Kasse zu bitten – Mark Zuckerberg bleibt, weil Meta ihn ködert
Der Meta-Chef hat eine neue Aktienstruktur in seinem Unternehmen durchgesetzt. (Bild: Meta)
Der Tech-Gigant Meta hat eine neue Aktienstruktur vorgestellt. Diese wird eingeführt, um einen Wegzug von CEO Mark Zuckerberg zu verhindern und gleichzeitig seine Macht im Unternehmen zu sichern.
Der Hintergrund ist eine drohende Milliardärssteuer im Bundesstaat Kalifornien.
Anfang November 2026 finden in den USA die sogenannten Midterm-Wahlen statt. Im Bundesstaat Kalifornien werden die Bürger allerdings parallel dazu auch noch in einer anderen Frage ihre Stimme abgeben. Proposition 40 ist ein Volksbegehren mit dem Ziel, eine einmalige Steuer auf das Vermögen von Milliardären in Höhe von fünf Prozent durchzusetzen.
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Dass das vielen Milliardären gar nicht gefällt, ist natürlich kaum überraschend. Viele Milliardäre in der Tech-Branche umgehen Steuern, indem sie extrem niedrige Löhne beziehen und sich stattdessen mit Unternehmensanteilen entlohnen lassen.
Genau so hält es offenbar auch der Meta-CEO und -Gründer Mark Zuckerberg. Wie unter anderem Wired berichtet, hat Zuckerberg dem Meta-Vorstand Anfang September damit gedroht, den Bundesstaat zu verlassen. Um die Steuer zu bezahlen, müsste er Anteile verkaufen, was wiederum seine Macht im Unternehmen schmälern würde.
Derzeit hält Zuckerberg einen Stimmrechtsanteil von knapp 60 Prozent, kann also letztlich bestimmen, wie der Konzern geführt wird. Da der Vorstand Zuckerberg auch weiterhin als Gesicht und wichtigste Personalie von Meta ansieht, wurde nun eine Umstrukturierung beschlossen.
So wird es schon bald Aktien ohne Stimmrecht geben. Diese kann Zuckerberg dann bei Bedarf verkaufen, ohne seine Stellung im Unternehmen zu gefährden. Die neuen Anteile sollen zudem helfen, die massiven KI-Investitionen zu finanzieren.
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