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Wadephul zieht positive Bilanz nach Außenministertreffen in Istanbul
Beim ersten Treffen dieser Art hat Außenminister Wadephul mit sieben anderen Chefdiplomaten aus Europa und Nahost in Istanbul über Kriege und Konflikte beraten. Seine Bilanz: positiv. Künftig soll es regelmäßige Treffen geben.
Das Gesprächsformat ist neu, die Gesprächspartner höchst unterschiedlich. Doch alle sind von den Entwicklungen am Persischen Golf betroffen, wenn auch in unterschiedlicher Weise. Europa spürt es mehr an der Zapfsäule, andere auf dem Teller.
Mit Blick auf Iran und die von ihm unterstützten jemenitischen Huthi machte der deutsche Außenminister Johann Wadephul unmissverständlich klar:
Außenminister Wadephul berät in Istanbul mit mehreren Amtskollegen über die Lage rund um Iran.
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Der Versuch, Bewegung in die festgefahrenen Konflikte zu bringen, war eine gemeinsame Initiative Deutschlands und der Türkei. Während Deutschland, Großbritannien und Frankreich auf Erfahrungen in den Atomverhandlungen mit Iran zurückgreifen können, pflegt die Türkei enge Beziehungen vor allem zu Saudi-Arabien und Pakistan, mit denen sie gerade ein Verteidigungsbündnis ins Leben gerufen hat. Gleichzeitig ist sie gemeinsam mit den Europäern in der NATO.
Außenminister Hakan Fidan sprach deshalb auch von einem richtigen Format, um den Krisen und Konflikten in der Region zu begegnen:
Wie ein zynischer Gruß in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine versenkte kurz vor Beginn des Treffens eine Drohne ein Handelsschiff vor der rumänischen Küste - der siebte Angriff auf ein Frachtschiff dort in diesem Monat.
Wadephul appelliert an Russlands Machthaber Wladimir Putin zu erkennen, "dass es Zeit ist, den Einstieg in den Ausstieg zu finden, dass es Zeit ist, die schon seit langem ausgestreckte Verhandlungshand der Ukraine zu ergreifen, dass es Zeit ist, die unsäglichen Angriffe auf Getreidelieferungen im Schwarzen Meer zu beenden, mit denen er wissentlich eine weitere Krise im globalen Süden anzettelt".
Wadephul betonte, alle acht Staaten, die an dem Treffen beteiligt waren, seien willens, ihren Beitrag zu leisten, damit Sicherheit und Stabilität in der Region und die Freiheit der Seewege wiederhergestellt werden. Es war das erste Gespräch in diesem Format, und auch wenn es keine konkreten Beschlüsse gab - es war erfolgreich, so die Bilanz des deutschen Chefdiplomaten:
Das nächste Treffen soll in Deutschland stattfinden. Er werde bald mit den Vorbereitungen beginnen, sagt Wadephul.