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Mass Effect: Commander Shepard-Darsteller trauern um BioWare, hoffen aber auf die Zukunft
Nach dem Aus für BioWare trauern Jennifer Hale und Mark Meer um das Studio. Die beiden Shepard-Sprecher hoffen dennoch auf die Rettung der IP.
Jennifer Hale und Mark Meer haben beide Commander Shepard in der Mass Effect-Reihe ihre Stimme geliehen. Nachdem erst vor kurzem das Aus von Entwicklerstudio BioWare und somit auch das Ende der Mass Effect-Reihe bekannt gegeben wurde, haben sich die beiden Darsteller zu diesem Ende einer Ära geäußert. Dabei zeigt sich vor allem Jennifer Hale optimistisch, dass es womöglich noch eine Zukunft für das Franchise geben könnte.
Wie aus dem Nichts kam die Meldung, dass EA BioWare schließen wird und somit beliebte Franchises wie Mass Effect und Dragon Age aus der Gaming-Welt verschwinden. Auch das zu der Zeit sich in Entwicklung befindliche Mass Effect 5 wurde offiziell eingestellt. Neben traurigen Reaktionen aus der gesamten Branche, starteten Fans auch eine Petition zum Erhalt der Mass Effect Reihe.
Auch Commander Shepard-Sprecher Mark Meer hat sich zu Wort gemeldet (via PC Gamer): “Das sind sehr traurige Nachrichten … Es ist ein großer Verlust für Edmonton, für Kanada und für die Videospielbranche als Ganzes. Es ist sehr bedauerlich, das mit anzusehen. Und natürlich tut es mir auch für alle Fans sehr leid.”
Dennoch gibt er sich zuversichtlich, dass Mass Effect nicht so schnell aus unseren Herzen und Erinnerungen verschwinden wird: “Ich habe mit Fans gesprochen, und einige waren ziemlich bestürzt – was verständlich ist. Die Sache ist die: Mass Effect wird so lange bestehen bleiben, wie die Fans es am Leben erhalten … Was mich betrifft: Solange mich die Leute weiterhin in ihren Cosplay-Fotos markieren, mir Fanart schicken oder mich in ihrer Fanart markieren, werde ich das auch weiterhin [teilen].”
“Nächstes Jahr feiern wir den 20. Jahrestag der Veröffentlichung von Mass Effect 1 … Auch wenn wir keine Unterstützung von einem großen Unternehmen haben, werden wir das 20-jährige Jubiläum nächstes Jahr feiern.”
Seine Kollegin Jennifer Hale zeigt sich dabei sogar noch hoffnungsvoller und glaubt an eine mögliche Rettung des Franchise: “Ich bin seltsamerweise voller Hoffnung, und ich kann mir nicht erklären warum. Die Mitarbeiter, die plötzlich arbeitslos sind, gehen mir sehr nahe. Das beschäftigt mich am meisten.”
Hale nutzt den Moment jedoch auch, um den aktuellen Zustand der Gaming-Industrie im Allgemeinen zu kritisieren: “Es ist schon verrückt, die Konsolidierung der Branche zu beobachten. Unternehmen schlucken Unternehmen, die wiederum andere Unternehmen schlucken. Mittlerweile sind sie nur noch diese riesigen Klumpen, und diese Klumpen beginnen zu implodieren.”
Trotz dieser harten Realität sieht die Sprecherin in der aktuellen Krise eine Chance für die Marke. Sie hofft auf eine überraschende Wendung, bei der EA die Rechte abgibt, um die Gewinnmargen zu steigern: “Ich habe einfach nicht das Gefühl, dass es vorbei ist. Diese Version davon ist vorbei, aber die ursprüngliche Version davon war schon vor einiger Zeit vorbei.”