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Kali Linux 2026.3 bietet überarbeitete Build-Skripte
Generalüberholte Build-Skripte erstellen die neue Version der an Sicherheitsexperten und Pentester gerichteten Distribution. Die erlaubt Wardriving auf der Smartwatch TicWatch Pro 3, aktualisiert auf KDE Plasma 6.7 und zeigt neue Icons. Hinzu kommen ein paar neue Sicherheitswerkzeuge.
Die Kali-Linux-Entwickler lassen ein paar selbstgestrichte Hilfsskripte ihre Distribution bauen. Über diese offen gelegten Skripte können sich auch Anwender eine maßgeschneiderte Fassung von Kali Linux erstellen. Genau das wird jetzt einfacher: Die Skripte für die unterstützten Plattformen kennen ab sofort die gleichen Funktionen und Kommandozeilenparameter. Es spielt folglich keine Rolle mehr, für welches System man Kali zusammenstellen möchte.
Des Weiteren werkeln die Skripte auf Wunsch innerhalb eines Containers – den entweder Docker oder Podman antreiben. Das neue Skript „build-in-container.sh“ prüft zunächst, welche Container-Engine vorliegt und zieht dann automatisch einen passenden Container hoch.
Mit diesen Neuerungen ist die Arbeit an den Build-Skripten allerdings noch nicht abgeschlossen. Als Nächstes steht laut den Entwicklern eine Überarbeitung der Automating Builds und Workflows an.
Die Kali-Linux-Variante mit KDE-Plasma-Desktop nutzt dessen Version 6.7 – aktuell ist bereits die Version 6.8, die jedoch scheinbar zu spät für das neue Kali Release kam. In jedem Fall gibt es für ein paar Tools wie ShellGPT neue Symbole. Mit ihnen soll man die jeweiligen Werkzeuge einfacher und schneller in den Menüs identifizieren können. Neu an Bord sind die Tools dalfox, katana, qsreplace, rustscan, sdrangel und snaffler-ng.
Für Android-Geräte stellt das Kali-Team die NetHunter-Edition bereit. Auf einer entsprechend unterstützten Smartwatch lässt sich das dortige System ab sofort von einem Smartphone via ADB, WLAN oder Bluetooth fernsteuern. Kali NetHunter erlaubt obendrein einen Zugriff auf NFC innerhalb von Kali Chroot und unterstützt KernelSU. Abschließend lässt eine TicWatch Pro 3 für ein „Wardriving“ einspannen: Dank der entsprechend erweiterterten Bibliothek „libnexmonkali“ lässt sich der interne Monitor-Mode über Tools wie aircrack-ng und kismet nutzen.
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