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Google DeepMind: Genie 4 simuliert interaktive Welten in Echtzeit
von Carsten Knobloch
27. Okt. 2026 |
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Google DeepMind hat mit Genie 4 die neueste Version seines Welt-Modells vorgestellt. Das System berechnet interaktive Simulationen komplett in Echtzeit und soll dabei noch einmal deutlich realistischer ausfallen als bisherige Ansätze. Neu ist außerdem, dass das Modell direkt passenden Ton erzeugt, ohne dass separate Audiowerkzeuge nachhelfen müssen.
Unter der Haube bedient sich Genie 4 bei der Gemini-Familie, ja huch - wer hätte as gedacht?. Während Gemini Omni für die optische Darstellung und ein physikalisch glaubwürdiges Verhalten sorgt, kümmern sich andere Gemini-Modelle um die Logik im Hintergrund. Das soll verhindern, dass Szenen ihre Kontinuität verlieren oder nach wenigen Sekunden unlogisch auseinanderfallen.
Die Simulationen lassen sich während des Ablaufs mit ganz normalen Textbefehlen in natürlicher Sprache steuern. Nutzer können so die Kameraperspektive wechseln, das Wetter spontan umschlagen lassen oder neue Figuren in die Szene setzen. Parallel dazu erzeugt die KI direkt die passende Klangkulisse, von Umgebungsgeräuschen über Musik bis hin zu Dialogen.
Google sieht in solchen Systemen einen Baustein auf dem Weg zu genereller künstlicher Intelligenz (AGI). Praktische Einsatzgebiete sieht man vor allem beim sicheren Training von Robotern und Software-Agenten, aber auch in der Spieleentwicklung, der Filmbranche und der Industrie.
Der Rollout startet ab sofort für einen kleinen Kreis ausgewählter Tester. Zeitnah sollen Abonnenten von Google AI Ultra über das sogenannte Project Genie loslegen dürfen. Entwickler und Partner mit Vorabzugang erhalten Zugriff über die Gemini API sowie Google AI Studio. Wer sich die ersten Demos ansehen will, findet entsprechendes Videomaterial direkt im Blog von Google DeepMind.
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