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Harry-Potter-Serie: HBO verkündet Besetzung für Eltern
Harry Gilbert (Charlie Weasley), Jasper Talbot (James Potter) und Hannah Chinn (Lily Potter)
[M] Dave Benett / CARTIER / Getty Images; Darren Gerrish / Veuve Clicquot / WireImage / Getty Images; ED / JL / On The Edge / CAMERA PRESS / ddp
Nur noch knapp zwei Monate, dann erscheint am 25. Dezember die neue »Harry Potter«-Serie beim Streaminganbieter HBO. Während die Besetzung für die Hauptrollen von Harry, Ron und Hermine schon länger öffentlich bekannt ist, hat der Sender nun weitere Details zum Cast verraten.
Der britische Schauspieler Jasper Talbot, der zuletzt etwa einen Gastauftritt in der Serie »Broadchurch« hatte, übernimmt die Rolle als James Potter.
Die britische Schauspielerin Hannah Chinn spielt Lily Potter. Chinn war zuvor etwa in Filmen wie dem Horrorstreifen »Conjuring 4: Das letzte Kapitel« zu sehen.
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In den berühmten »Harry Potter«-Filmen sind die verstorbenen Eltern des Zauberschülers nur selten zu sehen. Ob die Serie das anders löst, wird sich zeigen. Eine Veränderung im Vergleich zu den Filmen ist aber schon klar. James und Lily sterben der Geschichte zufolge eigentlich im Alter von 21 Jahren. Ihre Schauspieler in den Filmen waren jedoch deutlich älter, was einige Fans störte. Die Elternbesetzung für die Serie wirkt nun jünger.
Und noch eine Abweichung der Serie von den Filmen ist nun öffentlich: Charlie Weasley, der zweitälteste Bruder von Harrys Kumpel Ron, wird zu sehen sein. Der britische Schauspieler Harry Gilby soll in seine Rolle schlüpfen. Er hat zuvor etwa im Biopic »Tolkien« und in der Serie »The Last Kingdom« mitgespielt. In den Büchern spielt Charlie eine Nebenrolle, in den Filmen wird er zwar erwähnt, ist aber nicht zu sehen. Das soll sich nun ändern.
HBO will die sieben »Harry Potter«-Romane über mehrere Staffeln hinweg neu erzählen. Die früheren acht Kinofilme mit Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint waren zwischen 2001 und 2011 erschienen und gehören zu den erfolgreichsten Filmreihen der Geschichte.
Die Serie soll nun neben Szenen aus Joanne K. Rowlings erstem »Harry Potter«-Band auch Momente zeigen, die so nicht im Buch vorkommen – etwa zusätzliche Alltagsszenen aus dem Schulleben in Hogwarts. Auch Handlungsstränge, die in den Filmen stark gekürzt oder ganz weggelassen wurden, sollen in der Serie mehr Raum bekommen.