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WordPress: Sicherheitsupdate 7.1.4 schließt mehrere Schwachstellen
von Carsten Knobloch
28. Okt. 2026 |
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WordPress hat Version 7.1.4 freigegeben. Da es sich um ein reines Sicherheitsupdate handelt, solltet ihr eure Installationen möglichst zeitnah aktualisieren. Wer automatische Hintergrund-Updates auf seinem Server aktiv hat, muss in der Regel nicht selbst eingreifen, da der Vorgang automatisch anläuft, zumindest sah ich das direkt bei einigen Seiten aufploppen. Alle anderen stoßen das Ganze wie gewohnt im WordPress-Dashboard unter Aktualisierungen an oder laden sich das Paket direkt bei WordPress.org herunter.
Die Entwickler haben gleich an mehreren Ecken nachgebessert. Unter anderem wurde eine Schwachstelle im Upgrade-Prozess selbst beseitigt, die während des laufenden Update-Fensters theoretisch das Einschleusen und Ausführen von Schadcode aus der Ferne ermöglichte (Remote Code Execution).
Dazu kommen diverse behobene Stored-XSS-Lücken, die sich quer durch das System zogen. Betroffen waren beispielsweise speziell präparierte Block-Markups, Löschanfragen für personenbezogene Daten, manipulierte Logins sowie Playlist-, Bild- und Kategorien-Blöcke. Auch die Interactivity API wurde abgesichert, da dort neben mehreren XSS-Schwachstellen auch ein Problem mit Stored Denial of Service (DoS) behoben werden musste.
Übrigens: Version 7.1.4 ist ein sogenannter Short-Cycle Release. Der nächste große Meilenstein steht mit WordPress 7.2 bereits vor der Tür und ist derzeit für den 8. Dezember geplant. Bis dahin gilt wie immer die Empfehlung: Nicht trödeln und die eigenen Seiten zeitnah auf den aktuellen Stand bringen.
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