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Star Wars: Fate of the Old Republic soll laut ehemaligem Dragon Age-Boss “einfache Heldengeschichte” erzählen
Mark Darrah schätzt das neue Star Wars-Rollenspiel von Casey Hudson ein. Fate of the Old Republic soll eine direktere Geschichte erzählen.
Während der Game Awards 2025 wurde ein neues Star Wars-Singleplayer-Rollenspiel namens Fate of The Old Republic enthüllt. Der ehemalige Mass Effect-Macher Casey Hudson hat das Steuer für das neue Spiel übernommen und bereits bestätigt, dass Fate of the Old Republic noch vor 2030 erscheinen wird. Sein früherer BioWare-Kollege Mark Darrah hat nun in einem Interview seine Einschätzung zum nächsten Star Wars-Spiel geteilt.
Mark Darrah war lange Zeit für die Dragon Age-Reihe bei BioWare zuständig, während sein Kollege Casey Hudson die Leitung bei Mass Effect übernahm. In einem Interview mit Eldorado.gg sprach er über seine Einschätzung zu Star Wars: Fate of the Old Republic. Er erwarte eine weniger verworrene und überladene Geschichte als in den letzten BioWare-Titeln und glaubt, dass das Spiel eine simplere Geschichte erzählen könnte.
Gleichzeitig merkt er an, dass er selbst natürlich auch nicht wisse, wie genau das Spiel am Ende aussehen wird. Doch vermutet er einen geistigen Nachfolger im Stile von KOTOR 3 und dass wir eher ein Mass Effect-Erlebnis mit der Star Wars-Marke bekommen könnten.
“Eines weiß ich ganz sicher: Das Spiel wird in Sachen filmisches Storytelling wirklich gut sein, denn das liegt Casey sehr am Herzen. Ich bin mir sehr sicher, dass sie viel Mühe darauf verwenden werden. Es wird also ein Storytelling-Spiel sein, und es wird seine Geschichte effektiv erzählen”, erklärt Darrah. “Was die Struktur des Spiels im Zusammenhang mit dem Storytelling angeht, da bin ich mir allerdings fast gar nicht sicher. Ich habe keine Ahnung. Aber die Frage ist: Wird es eine gute Geschichte erzählen? Ja, da bin ich wirklich zuversichtlich.”
Während die ursprünglichen KOTOR-Spiele von BioWare entwickelt wurden, ist Hudsons Arcanaut Studios für Fate of the Old Republic zuständig. Nach dem traurigen Ende von BioWare könnte dies also eines der geistigen Nachfolger-Studios werden. Dabei nehmen sowohl Darrah als auch Hudson Lektionen aus ihrer Zeit bei BioWare mit in die neuen Projekte.
“Casey und ich haben darüber gesprochen und ich glaube, dass er definitiv versuchen wird, die Art und Weise, wie Geschichten erzählt werden, etwas zu vereinfachen. Ich denke, man könnte bis zu einem gewissen Grad argumentieren, dass BioWare bei seiner Erzählweise vielleicht ein wenig selbstverliebt geworden ist”, ergänzt er. “Und ich glaube, dass Casey das vielleicht auch ein bisschen so sieht. Es könnte also sein, dass man sich wieder etwas mehr auf eine einfachere Heldenreise besinnt. Ich weiß es nicht. Vielleicht lege ich ihm Worte in den Mund.”
Ob Fate of the Old Republic tatsächlich den ersehnten Gegenentwurf zu überladenen modernen Rollenspielen liefert, wird sich in den kommenden Jahren bis zum Release noch zeigen. Das Fundament und ein Branchen-Veteran am Ruder stimmen jedoch vorsichtig optimistisch, dass uns eine fokussierte Reise durch die weit, weit entfernte Galaxis bevorsteht.