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Eglantine: Mario Kart World läuft im Switch-2-Emulator auf dem PC
Wenige Tage nachdem erste Switch-2-Spiele auf Mac und iPhone laufen, gibt es auch einen experimentellen Emulator für den PC. Eine auf dem Switch-Emulator Eden aufbauende Version kann Mario Kart World mit voller Geschwindigkeit auf dem PC ausführen. Auch Splatoon Raiders soll bereits laufen, allerdings mit schwankender Bildrate.
Ausgangspunkt für den Eglantine-Emulator ist eine experimentelle Integration für die Switch 2 in Eden. Eden gehört zu den frühen und bekannten Nintendo-Switch-Emulatoren. Dem Eden-Entwickler Takoroka zufolge sind allerdings noch zahlreiche Korrekturen nötig. Die Integration ist nur ein erster Schritt, aber andere Entwickler haben den Code bereits verbessert und arbeiten an eigenen Forks. Einer dieser Forks ist Eglantine.
Bei Eglantine handelt es sich um einen quelloffenen Switch-2-Emulator, der von Eden, Yuzu und Sudachi abgeleitet wurde. Der Entwickler Camille LaVey hat das Projekt gestartet. Die in C++ geschriebene Software ist auf Portabilität ausgelegt und wird für Windows, Linux und macOS angeboten.
Mario Kart World soll sich mit dem experimentellen Emulator bereits mit voller Geschwindigkeit spielen lassen, wobei die Leistung erwartungsgemäß von der Hardware des PCs abhängig ist. Bei Splatoon Raiders variiere die Bildrate hingegen noch deutlich und spürbar. Darüber hinaus kommt es mitunter zu erheblichen Grafikfehlern. YouTube-Videos zeigen den Emulator mit beiden Spielen im Einsatz.
Eine breite Kompatibilität des Emulators mit Switch-2-Spielen sei bisher nicht gewährleistet, es könne insbesondere noch zu zahlreichen Darstellungsproblemen und schlechter Leistung kommen.
Erst vor etwas mehr als einer Woche ebnete ein Jailbreak der Switch 2 den Weg für Emulatoren. Es ist davon auszugehen, dass nun in naher Zukunft erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung gemacht werden, auch aufgrund des Erfolgs mit KI in diesen Bereichen. Allerdings ist auch davon auszugehen, dass Nintendo sich die Entwicklung nicht stillschweigend ansehen, sondern rechtlich gegen die Projekte vorgehen wird.