// STADT-BREMERHAVEN — MOBILE & WEB
Apple: Quartalszahlen für Q4 2026 mit neuem Rekordumsatz
von Carsten Knobloch
2. Nov. 2026 |
0
Apple hat wieder in die Bücher blicken lassen und die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal 2026 vorgelegt. Am Ende steht mal wieder ein neuer Rekord für ein September-Quartal in den Büchern. Satte 114,5 Milliarden US-Dollar spülten die vergangenen drei Monate in Cupertinos Kassen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 102,47 Milliarden Dollar, das entspricht einem satten Plus von 12 Prozent. Gewinn? Einfach mal unfassbare 30,7 Milliarden Dollar.
Wer wissen will, wie viele Geräte Apple tatsächlich unters Volk gebracht hat, muss wie gewohnt etwas genauer hinschauen. Nackte Verkaufszahlen zu einzelnen Hardware-Kategorien nennt Apple bekanntlich schon seit Jahren nicht mehr. Man erfährt schlicht den Umsatz, den die Sparten abwerfen. Ob also wirklich mehr iPhones, Macs oder iPads über die Ladentheke gewandert sind oder einfach nur der Durchschnittspreis nach oben kletterte, muss man sich über Analystenberichte und Lieferketten-Daten zusammenreimen.
Beim iPhone meldet Apple ein neues Allzeithoch für ein September-Quartal. Das Geschäft profitierte von den ersten Verkaufstagen des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Gleichzeitig hat Apple bei den Pro-Modellen an den Preisen gedreht. Das Ergebnis: Die Kasse klingelt kräftig, während die reinen Stückzahlen laut Marktforschern wohl eher stagnierten oder leicht nachgegeben haben. Das faltbare iPhone Duo spielte in diesen Zahlen übrigens noch gar keine Rolle. Das ging erst im Oktober an den Start und schlägt erst im wichtigen Weihnachtsquartal auf.
Bei den Macs zog der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wieder an. Auch hier fangen die höheren Verkaufspreise wohl stagnierende oder leicht rückläufige Liefermengen auf. Viele Kunden griffen offenbar direkt zu besser ausgestatteten Kisten, oder Apple hat schlichtweg eine ordentliche Rutsche an MacBook Neos vertickt.
Das iPad bleibt bei den reinen Verkaufszahlen das Sorgenkind im Portfolio. Die weltweiten Auslieferungen lagen unter dem Vorjahresniveau. Weil Apple im Sommer die Preise quer durch das Sortiment angezogen hatte, fällt das Umsatzminus aber deutlich glimpflicher aus als der eigentliche Knick bei den Stückzahlen. Wobei: So ein Sorgenkind wünschen sich andere Hersteller sicher...
Die Sparte für Wearables, Home und Zubehör hält sich derweil stabil. Die frischen Modelle wie die Apple Watch Series 12, die Ultra 4 und die AirPods 5 kamen ja erst Mitte September in den Handel. Für die letzten Tage des Quartals hat das aber gereicht, um solide Einnahmen einzufahren.
Abseits der Hardware brummt das Service-Geschäft munter weiter. Die Dienste markierten erneut einen Allzeit-Rekord. iCloud, Apple Music, der App Store und der ganze Rest wachsen kontinuierlich. Laut Apple hat die weltweite Basis an aktiven Geräten in sämtlichen Regionen und Sparten neue Höchstwerte geknackt. Für Apple ist das ein Traum, denn die Einnahmen sprudeln so auch dann zuverlässig weiter, wenn die Leute ihre Hardware ein Jahr länger behalten als früher. Und bei den aktuellen Hardware-Preisen wird jeder nicht notwendige Kauf weit geschoben oder x überdacht.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.