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Neuer CEO, neuer Rekord: iPhone und Services treiben Apples viertes Quartal
John Ternus startet als Apple-CEO mit einem Rekordquartal: Der Umsatz steigt im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 114,5 Milliarden US-Dollar. Das iPhone erreicht einen neuen Septemberrekord, Services ein neues Allzeithoch. Auch der Nettogewinn legt zu. Apple blickt auf das Weihnachtsgeschäft mit einer neuen Produktpalette.
Apple hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 26. September endete, 114,48 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das waren 11,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal mit 102,47 Milliarden US-Dollar und 4,6 Prozent mehr als im unmittelbar vorausgegangene dritten Quartal mit 109,42 Milliarden US-Dollar. Der Quartalsvergleich fällt allerdings in eine besondere Saison: Das vierte Quartal ist Apples traditionell starkes Septemberquartal, in dem neue iPhones starten.
Die Bruttomarge betrug 54,82 Milliarden US-Dollar oder 47,9 Prozent des Umsatzes. Im Vorjahresquartal waren es 48,34 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 47,2 Prozent; die Marge verbesserte sich somit um rund 0,7 Prozentpunkte. Gegenüber dem dritten Quartal sank sie dagegen deutlich: Im Juniquartal hatte Apple 54,77 Milliarden US-Dollar Bruttogewinn und eine Marge von 50,1 Prozent ausgewiesen. Apple bezifferte den positiven Effekt von Zollrückerstattungen auf die Marge des vierten Quartals auf etwa einen Prozentpunkt. Schon das dritte Quartal war durch solche Rückerstattungen begünstigt gewesen – nach Unternehmensangaben um etwa zwei Prozentpunkte.
Unterm Strich verdiente Apple 30,71 Milliarden US-Dollar. Das sind 11,8 Prozent mehr als die 27,47 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal und 3,1 Prozent mehr als die 29,79 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal. Die Nettomarge, also der Nettogewinn im Verhältnis zum Umsatz, lag bei 26,8 Prozent. Sie war damit praktisch unverändert zum Vorjahr, aber niedriger als die rund 27,2 Prozent im Vorquartal. Der Gewinn wuchs also langsamer als der Umsatz im Jahresvergleich; gegenüber dem dritten Quartal stiegen beide Werte, während die Bruttomarge nachgab.
Beim iPhone setzte Apple 57,58 Milliarden US-Dollar um – ein Plus von 17,5 Prozent zum Vorjahr und von 6,1 Prozent zum direkten Vorquartal. Die Mac-Erlöse erreichten 10,79 Milliarden US-Dollar, 23,6 Prozent mehr als vor einem Jahr und 4,3 Prozent mehr als im Juniquartal. Das iPad blieb mit 6,23 Milliarden US-Dollar unter dem Vorjahr (minus 10,4 Prozent), legte gegenüber dem Q3 aber leicht um 0,6 Prozent zu. Bei der Sparte „Wearables, Home and Accessories“ standen 8,3 Milliarden US-Dollar zu Buche: ein Rückgang um 7,9 Prozent zum Vorjahr und ein Zuwachs um 5,3 Prozent zum Vorquartal.
Services erzielte mit 31,57 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchstwert. Die Sparte wuchs gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent und gegenüber dem dritten Quartal um 2,7 Prozent. Damit bleibt sie ein wichtiger Umsatzpfeiler neben der Hardware. Zusammen machten iPhone und Services rund 78 Prozent des Quartalsumsatzes aus. Die fünf Produktkategorien zeigen ein gemischtes Bild: iPhone und Mac wuchsen im Jahresvergleich deutlich, während iPad und Wearables unter ihren Vorjahreswerten blieben.
Regional kamen 48,68 Milliarden US-Dollar aus Amerika, 32,01 Milliarden aus Europa und 17,54 Milliarden aus China. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Umsätze in diesen Märkten um 10,2, 11,5 und 21,0 Prozent. Japan steuerte 6,54 Milliarden US-Dollar bei, 1,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im übrigen asiatisch-pazifischen Raum nahm Apple 9,71 Milliarden US-Dollar ein, ein Plus von 15 Prozent. Gegenüber dem dritten Quartal stiegen die Erlöse in Amerika, Europa und China; Japan blieb nahezu unverändert, während der übrige asiatisch-pazifische Raum zulegte.
Einen konkreten Umsatz- oder Gewinnkorridor für das nächste Quartal nannte Apple in der Mitteilung nicht. Ternus verwies auf die neue Produktpalette für die Feiertagssaison, darunter iPhone Duo (Test) sowie iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max (Test). Das Unternehmen meldete zudem einen operativen Cashflow von