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Midterms: Demokraten holen auch Mehrheit im US-Repräsentantenhaus
Nach dem Erfolg im Senat haben die US-Demokraten bei den Midterms auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Nach Zahlen der Nachrichtenagentur AP gewannen sie viele Sitze, die zuvor von Republikanern gehalten wurden.
Bei den Kongresswahlen in den USA haben die oppositionellen Demokraten der Nachrichtenagentur AP zufolge neben der Mehrheit im Senat auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen. Vor der Wahl war bereits damit gerechnet worden, dass die Demokraten den Republikanern die Mehrheit im Repräsentantenhaus abnehmen können.
Die Demokraten holten mindestens 220 Sitze im der größeren Kammer des US-Kongresses. Laut einer Schätzung des Senders NBC können die Demokraten mit einer deutlichen Mehrheit von mindestens 255 Sitzen im Repräsentantenhaus rechnen, das insgesamt 435 Sitze zählt. Sämtliche Sitze standen zur Wahl. Die Mehrheit ist mit 218 Sitzen erreicht.
Sollten sich die Prognosen bestätigen, würde der demokratische Fraktionschef Hakeem Jeffries aus New York als der erste Schwarze im Amt des Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses (Speaker of the House) in die Geschichte eingehen. Er würde auf diesem Posten dem Republikaner Mike Johnson nachfolgen.
"Wir werden diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die diesem Land beispiellose Korruption zugefügt haben", sagte Jeffries während der Auszählung vor Anhängern. "Das amerikanische Volk hat gesprochen und deutlich gemacht, dass es genug vom Extremismus und genug von der Korruption hat."
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04.11.2026
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Nach Prognosen von AP gehen mehrere Sitze an die Demokraten, die bisher von den Republikanern gehalten wurden. Demnach erlangte etwa in einem Wahlkreis im Bundesstaat North Carolina die Demokratin Jamie Ager einen Sitz, der zuvor republikanisch besetzt war.
Im US-Bundesstaat New Jersey wird die Demokratin Rebecca Bennett den republikanischen Kongressabgeordneten Tom Kean ablösen. Die frühere Soldatin setzte sich gegen den Abgeordneten durch, der bereits zwei Amtszeiten im Repräsentantenhaus saß. Der Wahlbezirk wechselte bei den beiden vorangegangenen Zwischenwahlen jeweils die Partei und galt deshalb auch diesmal als umkämpft.
Im Bundesstaat Florida verteidigten die Demokraten Kathy Castor und Jared Moskowitz ihre Sitze im Repräsentantenhaus. Die Demokratin Pia Dandiya verteidigte ihren Wahlkreis in Südflorida. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Republikaner die Grenzen aller drei Wahlkreise in diesem Jahr zu ihren Gunsten neu gezogen hatten. Damit wollten sie mehrere bislang demokratisch gehaltene Sitze erobern, um erwartete Verluste in anderen Teilen des Landes auszugleichen.