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Petit Planet auf Nintendo Switch 2 angespielt: Eine würdige Herausforderung für Animal Crossing
Wir haben Hoyoverses Antwort auf Animal Crossing exklusiv auf der Switch 2 angespielt. Ein gemütliches Free-to-play-Debüt, das technisch noch ruckelt.
Mit dem Release von Petit Planet am 4. Dezember 2026 steht eine besondere neue Lebenssimulation in den Startlöchern. Hoyoverse möchte mit seinem Debüt im Cozy-Genre überhaupt eine neue Zielgruppe erschließen und setzt dabei voll auf Niedlichkeit, die Kreativität der Spielerschaft und eine gemütliche Atmosphäre. Und was wäre da passender als eine Nintendo-Switch-2-Version? Für den beliebten Publisher von Free-to-play-RPGs markiert der putzige Titel übrigens auch eine Nintendo-Premiere. Wir durften diese Fassung nun als weltweit Erste ausprobieren, die wird sich aber etwas mehr Zeit lassen als die PC- und Mobile-Ableger und erscheint im Laufe 2027.
Petit Planet ist ein kommendes Free-to-play-Cozy-Game von Hoyoverse. Die Lebenssimulation setzt auf entspannte Atmosphäre, Hausbau und niedliche Tier-Nachbarn. Der Release erfolgt am 4. Dezember 2026 für PC und Mobile, eine Version für die Nintendo Switch 2 wurde letzte Woche für 2027 angekündigt.
Ein kostenloses Cozy Game auf der Switch 2 geht quasi Hand in Hand - oder: Cartridge in Card Slot - und gerade mit dem technisch stärkeren Nachfolger der Switch dachte ich mir schon, dass sich das neue Hoyo-Spiel gut auf einem Handheld schlagen wird. Ich habe zum Glück in der Beta Anfang des Jahres bereits die Tablet-Version des Spiels angetestet und kann jetzt eindeutig sagen, dass ich die Switch 2 Fassung wählen würde, sollte ich mit einem entspannten Gacha-Game anfangen wollen. Auf der Switch 2 fühlt sich Petit Planet einfach nach zuhause an. Aber nicht alles lief so glatt, wie ich erwartet hätte.
Meine Demo war wirklich der erste Build für die Öffentlichkeit, deshalb sind die Mängel, die ich feststellte, mit Vorsicht zu genießen, denn die könnten auch schnell in den kommenden Monaten behoben werden. Was mir aber gleich auffiel, war, wie oft die Framerate dann beim Laufen und Erkunden der eigenen kleinen Welt doch einbrach. Auch die Ladezeiten, wenn ich bei abgeschlossenen Quests eine Animation mit Bewohnern losgetreten habe, haben mich überrascht und eher an eine Switch-1-Erfahrung erinnert. Petit Planet ist aber schon groß und komplex. Die Gestaltung des eigenen Häuschens und Änderungen auf dem Terrain liefen wiederum erstaunlich flüssig. Gleiches galt für allerlei Animationen, die ihr täglich sehen werdet, etwa wenn eure Figur kocht, Fische oder Käfer fängt und so weiter.
Natürlich musste auch ein bisschen die Textur runtergeschraubt werden, damit der Titel auf dem Handheld geschmeidig läuft und dem Spielspaß taten die erwähnten Punkte keinen großen Abbruch: Gerade Interaktionen mit Wasser und den darin lebenden Tierchen sowie Figuren, Möbel, Outfits sowie andere Gegenstände sehen hochwertig aus. Fast wie echte, anfassbare Spielzeuge. Da wurde der Fokus also genau richtig gesetzt und deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass einige FPS-Einbrüche noch stabilisiert werden. Außerdem gefiel mir die Tastenbelegung sehr, auch wenn sie anfangs noch ungewohnt schien. Mehr dazu oben im Video.
Übrigens, wie sich die PC-Version anfühlt und eine andere Perspektive auf Petit Planet, bietet euch Leonie in dieser Vorschau.