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Keychron K2 HE im Test: Die kompakte Magnet-Switch-Tastatur überzeugt
Ein starkes 75-Prozent-Layout mit Hall-Effekt-Sensoren und edlen Holz-Akzenten. Ob sich die kabellose Gaming-Tastatur für 160 Euro lohnt, zeigt unser Test.
Vor einer Weile hatte ich mir bereits die K10 HE von Keychron angeschaut. Die K2 HE ist im Großen und Ganzen vergleichbar damit, bietet jedoch eine platzsparende Alternative zum großen Bruder. Die kabellose Magnet-Switch-Tasatur nutzt ein 75-Prozent-Layout, ist also ein gutes Stück kleiner und verzichtet im Umkehrschluss auf den Ziffernblock. Lohnen sich die 160 Euro dafür?
Box & Zubehör: Neben der Tastatur selbst findet ihr in der Verpackung noch ein USB-Kabel (USB-A zu USB-C), einen 2,4-GHz-Receiver, einen Verlängerungsadapter für diesen, einen Schraubenzieher, einen Innensechskantschlüssel sowie ein Werkzeug, um Keycaps und Switches zu entfernen.
Design und Verarbeitung: Wie schon bei der K10 HE hatte ich von der K2 HE eine Sonderedition zum Test hier. Diese Special Edition ist größtenteils schwarz, lediglich die Escape-Taste hat eine bräunliche Farbe und links und rechts gibt es Palisander-Akzente mit dunklem Holz.
Diese Sonderausgabe ist einen Tick länger (320,5mm) als die Standard-Version (316,4mm), die Breite (126,7mm) bleibt jedoch gleich. An der Vorderseite ist sie rund 30mm hoch, an der Rückseite circa 40,7mm. Das Gewicht liegt bei um die 980 Gramm (circa 1,3 Kilogramm bei der K10 HE) und eine Handballenauflage ist nicht enthalten.
Die Tastatur ist mit vorgeschmierten Gateron-Doppelschienen-Magnetswitches ausgestattet, die für ein stabiles und reaktionsschnelles Tipperlebnis sorgen sollen. Dabei kommen druckempfindliche Hall-Effekt-Sensoren zum Einsatz. Ihr könnt hierbei die Tiefe, mit der ein Tastendruck aktiviert wird, im Bereich von 0,2 bis 3,8 mm in 0,1-mm-Schritten individuell anpassen.
Darüber hinaus bringt die K2 HE weitere besondere Features mit. Ihr könnt die zuletzt gedrückte Taste priorisieren lassen oder einstellen, dass beim gleichzeitigen Drücken von zwei Tasten die tiefere Betätigung Vorrang hat. Ebenso ist es möglich, Funktionen auf Basis der Reichweite auszuführen. Drückt ihr die Taste, wird so zum Beispiel ein Feature aktiviert, beim Loslassen anschließend wieder zurückgesetzt.
Ferner lassen sich Tasten mit bis zu vier verschiedenen Aktionen belegen und es gibt auch hier einen Analog-Modus für Controller-ähnliche Features. Mit dieser Option ist es möglich, etwa einen Trigger nachzubilden und zum Beispiel ein Fahrzeug je nach Stärke des Tastendrucks unterschiedlich schnell zu beschleunigen oder abzubremsen. Zu guter Letzt wird noch Hot-Swapping unterstützt, allerdings ausschließlich mit Gateron-Doppelschienen-Magnetswitches.
Performance, Tasten und Tippgefühl: Ebenso wie der große Bruder K10 HE ist die K2 HE eine Tastatur, mit der man sehr angenehm spielen, schreiben und arbeiten kann. Als mechanische Tastatur ist sie beim Tippen deutlich hörbar, doch auch hier kommt eine gute Dämpfung zum Einsatz, um das Ganze etwas abzufedern. Insofern ist die K2 HE weder richtig laut noch richtig leise, sie bewegt sich irgendwo dazwischen.
Beim alltäglichen Gebrauch leistet die K2 HE schnelle und präzise Arbeit. Eingaben werden flott und problemlos übertragen und selbst nach stundenlangem Schreiben oder Zocken habt ihr bei der Verwendung kein ungutes Gefühl.