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Hackerangriff: Mindfactory informiert über möglichen Datendiebstahl
Nach Notebooksbilliger informiert zur Stunde Mindfactory Kunden über einen Hackerangriff auf die eigenen Systeme. Der zur heise group gehörende Online-Händler könne nicht ausschließen, dass auch personenbezogene Daten entwendet wurden. Vorsorglich wurden Kundenpasswörter zurückgesetzt.
„Wir haben festgestellt, dass es zu einem Hackerangriff auf unsere Systeme gekommen ist“, erklärt Mindfactory zur Stunde per E-Mail (siehe ComputerBase-Community). „Nach aktuellem Kenntnisstand können wir nicht ausschließen, dass die Angreifer Zugriff auf bestimmte personenbezogene Daten hatten“, heißt es weiter.
Dazu können „insbesondere deine Adressdaten, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie verschlüsselt gespeicherte Passwörter gehören“. Passwörter im Klartext schließt Mindfactory „nach aktuellem Kenntnisstand“ aus. Eigentlich sollten Passwörter nur als Hash-Wert auf Servern gespeichert werden.
Aus Sicherheitsgründen hat Mindfactory bisher genutzte Passwörter vorerst zurückgesetzt. Kunden müssen ein neues Passwort einrichten. Die Landesdatenschutzbehörde wurde gesetzeskonform über den Vorfall informiert und Strafanzeige bei der Polizei eingereicht.
der Schutz deiner persönlichen Daten und das Vertrauen, das du uns entgegenbringst, haben für uns höchste Priorität. Deshalb möchten wir dich heute transparent über einen Sicherheitsvorfall informieren.
Was ist passiert?
Wir haben festgestellt, dass es zu einem Hackerangriff auf unsere Systeme gekommen ist. Nach aktuellem Kenntnisstand können wir nicht ausschließen, dass die Angreifer Zugriff auf bestimmte personenbezogene Daten hatten. Dazu können insbesondere deine Adressdaten, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie verschlüsselt gespeicherte Passwörter gehören.
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise darauf, dass Passwörter im Klartext betroffen sind. Ein Zugriff auf Bank- oder Kreditkartendaten kann ausgeschlossen werden, da diese nicht in unserem Shopsystem, sondern von den Zahlungsdienstleistern gespeichert werden. Die Untersuchungen zum Vorfall dauern an.
Welche Maßnahmen haben wir ergriffen?
Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und haben umgehend geeignete Maßnahmen eingeleitet, um die Sicherheit unserer Systeme zu gewährleisten, mögliche Risiken einzudämmen und die Hintergründe des Angriffs aufzuklären.
Darüber hinaus haben wir den Vorfall der zuständigen Landesdatenschutzbehörde gemeldet und Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Sicherheit unserer Systeme weiter zu stärken und einen solchen Vorfall künftig bestmöglich zu verhindern.
Was bedeutet das für dich?
Bitte sei vorsichtig bei unerwarteten E-Mails, SMS oder Anrufen, in denen persönliche Informationen abgefragt werden oder du zum Öffnen von Links oder Anhängen aufgefordert wirst. Da Kontaktdaten möglicherweise betroffen sind, können wir nicht ausschließen, dass diese für gezielte Betrugsversuche genutzt werden.