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Dawn of War 4 angespielt: Riesige Kampagnen und ein spielerisches Best-of der Reihe
King Art Games schickt vier Fraktionen mit verzweigten Storys in die Schlacht. Bei den Orks und dem Adeptus Mechanicus überzeugt der neue Combat Director.
Wenn man Warhammer 40.000: Dawn of War 4 eine Sache nicht vorwerfen kann, dann, dass es ihm an Inhalt mangeln würde. Es gibt vier Fraktionen mit jeweils eigener Kampagne - jeder dieser Handlungsstränge umfasst mindestens eine Abzweigung, die euch auf unterschiedliche Pfade schickt. Um wirklich alles zu erleben und zu sehen, müsstet ihr also mehrere Durchläufe starten. Hinzu kommt die Tatsache, dass laut Entwickler King Art Games jeder einzelne Feldzug länger ist als die Story im ersten Dawn of War. Anders gesagt: Daran habt ihr eine Weile zu knabbern.
Warhammer 40.000: Dawn of War 4 ist ein Echtzeit-Strategiespiel von King Art Games und Deep Silver mit vier Fraktionen und taktischen Massenschlachten. Der RTS-Titel knüpft spielerisch an die Stärken der Vorgänger an und erscheint am 3. Dezember 2026 für den PC.
In der jüngst von mir gespielten Preview-Version konnte ich schon mit den Orks und dem Adeptus Mechanicus (aka AdMech) in den Kampf ziehen. Die Ork-Kampagne rückt anfangs Guzkutta in den Fokus. Auf Kronus hegt er gewaltige Ambitionen, jedoch funkt ihm Warboss Gorgutz dazwischen. Es liegt dann an euch, ob ihr Guzkutta die Treue haltet oder euch Gorgutz anschließt. Darauf folgen interne Machtkämpfe, während ihr euch gleichzeitig mit den Menschen herumschlagt.
Die AdMech-Kampagne hat unterdessen mysteriöse Stimmen, Verrat, Maschinengeister und mehr zu bieten - im Grunde all das, was ihr vom Franchise erwartet. Damit alles passt, holte sich King Art Games extra John French mit an Bord, einen der Horus-Heresy-Autoren der Black Library - und das merkt ihr, wenn ihr mit der Lore vertraut seid.
Die erwähnten Abzweigungen spiegeln sich auch im Spielverlauf wider, wenn ihr etwa mit einem Rivalen um das Erreichen eines Einsatzdivisionsziels wetteifert. Gleichzeitig bieten euch die Entwickler eine Option, mit der ihr wahrscheinlich nicht rechnet. Es gibt die Möglichkeit, eine Mission zu überspringen und mit dem nächsten Einsatz weiterzumachen – etwa dann, wenn ihr mit den Aufgaben nicht zurechtkommt oder eine Niederlage droht. Eine interessante Idee, die niemand zwingend benutzen muss - aber wenn es doch zu frustrierend werden sollte, steht dieser Ausweg jederzeit offen. Warum auch nicht?
In jedem Fall treffen teils enorm große Armeen aufeinander. Auf dem Schlachtfeld ist es dabei nicht immer leicht, einzelne Gegnertrupps anzuvisieren. Auch dafür hat sich King Art Games etwas einfallen lassen. Während ihr durch Halten des linken Mausbuttons traditionell eure eigenen Einheiten auswählt und gruppiert, könnt ihr mit der rechten Taste ebenfalls einen Kasten ziehen und so gleich mehrere Widersacher auf einmal als priorisierte Ziele auswählen. Eure Leute konzentrieren das Feuer dann auf eben jene Kontrahenten.
Das soll nicht heißen, dass es kein Micromanagement mehr geben würde. Einerseits müsst ihr gegebenenfalls die passenden Widersacher ins Visier nehmen. Andererseits verfügen eure Trupps über besondere Fähigkeiten und ihr könnt ihnen unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände verpassen. Ebenso lassen sich einzelne Skills so einstellen, dass sie automatisch aktiviert werden, sobald der Cooldown-Timer abgelaufen ist. Ob das funktioniert, hängt natürlich auch ein Stück weit davon ab, ob ihr etwa noch ein Ziel auswählen müsst oder nicht. Insgesamt teilt sich das Portfolio in sowohl aktive als auch passive Optionen auf.
Dawn of War setzte 2004 auf klassischen Basisbau, während Teil 2 (2009) den Fokus radikal auf kleine Trupps und Rollenspiel-Elemente verlegte. Der umstrittene dritte Teil von 2017 versuchte beide Ansätze mit MOBA-Einflüssen zu vereinen, enttäuschte jedoch viele Fans der Reihe.
Diese spielmechanische Seite ist jedoch nur ein Aspekt der Kämpfe. Ergänzt wird sie durch die visuelle Darstellung, genauer gesagt durch den Combat Director. Dieses Feature sorgt dafür, dass si