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Skyrim-Veteran wünscht sich für The Elder Scrolls 6: Sentinel bessere Leitern und Mounts
Bruce Nesmith erinnert sich an die technischen Hürden des Vorgängers und hofft für das neue Bethesda-Rollenspiel auf Kämpfe hoch zu Ross.
Bruce Nesmith, Lead Designer von Skyrim, wünscht sich für das kommende The Elder Scrolls 6: Sentinel insbesondere Verbesserungen bei Reittieren und Leitern.
Wie er gegenüber The Examined Game einräumt, mögen seine Wünsche seltsam klingen, allerdings würden Leitern nach Skyrim-Vorbild das Spiel einschränken.
Bethesda-Rollenspiele wie Skyrim basieren historisch auf der hauseigenen Creation Engine. Diese bietet enorme Freiheiten für das Modding und die Objekt-Physik, ist in der Community aber auch seit jeher berüchtigt für Einschränkungen bei dynamischen Bewegungen wie dem Klettern.
"Bei allen Leitern in Skyrim klickt man einfach darauf und – puff – steht man oben", erzählt er. "Oder man muss eben eine Treppe nehmen. Um funktionierende Leitern einzubauen, muss man sich aber mit etlichen Fragen herumschlagen. Unsere Programmierer legten uns völlig zu Recht eine ganze Liste vor und sagten: 'Gebt uns erst Antworten darauf, dann sagen wir euch, wie viel Programmieraufwand das bedeutet.' Genau da fingen die Probleme an."
Nesmith zufolge sind dabei zahlreiche Dinge zu beachten, etwa wenn ihr auf halbem Weg auf einen anderen Charakter trefft: "Klettert die Spielfigur einfach durch den NPC hindurch? Wird sie von ihm blockiert? Bleibt der NPC auf der Leiter stehen? Klettert er wieder nach oben, wartet ab und steigt dann wieder hinab? [...] Und das kratzt nur an der Oberfläche der Probleme, die auf den Tisch kamen. Es wirkt simpel, und andere Spiele bieten kletterbare Leitern. Wir entschieden uns damals aber dazu, unsere Energie in andere Bereiche zu stecken, um diese zu verbessern."
Sollte Bethesda für Sentinel die Nutzbarkeit der Leitern verbessern, könnte sich die Spielwelt nicht nur immersiver anfühlen – der Schritt würde sich gleichermaßen auf das Leveldesign auswirken.
Ein anderer Kritikpunkt ist das Reiten: "Damit stehe ich nicht alleine da", erläutert er. "Doch Mounts sind eine vertrackte Angelegenheit. Eine wirklich knifflige Sache, bei der viele schwierige Entscheidungen anstehen. In Skyrim kann man auf einem Pferd reiten, aber das war es dann auch schon. Man sollte mit dem Pferd noch andere Dinge anstellen können – etwa vom Rücken des Tiers aus kämpfen oder es an der eigenen Seite mitkämpfen lassen."
Ob Bethesda diese Punkte angeht, ist noch ungewiss. In dieser Woche hatte sich das Entwicklerteam mit einem neuen, kurzen Teaser zurückgemeldet und The Elder Scrolls 6: Sentinel als offiziellen Titel bestätigt. Angeblich dauert es aber noch mehrere Jahre bis zum Release, während Fans anhand des Videos bereits mit Spekulationen zum Inhalt begonnen haben.