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Xbox Game Pass verlor Millionen Abonnenten nach der drastischen Preiserhöhung
Strategiechef Matthew Ball gesteht den massiven Einbruch. Als Reaktion senkte Microsoft die Gebühren und strich den Day-One-Status von Call of Duty.
Dass Microsoft den Preis für den Xbox Game Pass im April 2026 nach der Erhöhung im Oktober 2025 wieder nach unten korrigierte, ist neuen Aussagen zufolge keine große Überraschung.
Die Preiserhöhung kostete das Unternehmen nämlich Millionen von Abonnenten, was die Kurskorrektur vor zwei Monaten erklärt.
"Wir haben innerhalb weniger Monate Millionen von Abonnenten verloren", gesteht Matthew Ball, Xbox' Chief Strategy Officer, im Gespräch mit The Game Business (via GameSpot).
Eine konkrete Zahl nennt Ball zwar nicht, aber seine Aussage lässt darauf schließen, dass der Aderlass weitaus größer ausfiel, als vom Management einkalkuliert.
Wie die Abonnentenzahlen derzeit aussehen, ist ebenfalls unklar. Zuletzt hatte Microsoft im Februar 2024 mitgeteilt, dass das Unternehmen 34 Millionen zahlende Kundinnen und Kunden verzeichnete. Berichten zufolge erreichte das Unternehmen im Juli 2025 mit dem Xbox Game Pass erstmals einen Umsatz von fast fünf Milliarden Dollar.
Nach der 69-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard stand Microsoft vor einer Zerreißprobe: Die Integration von Call of Duty als Day-One-Titel sollte Abos treiben, zwang Xbox jedoch zu drastischen Preiserhöhungen, die im kolossalen Abonnenten-Schwund mündeten.
Zwar ist der Game Pass jetzt immer noch ein wenig teurer als vor der großen Preiserhöhung im Oktober 2025, aber der Aufschlag fällt nicht mehr so drastisch aus. Im Zuge der Korrektur im April 2026 hatte Xbox bestätigt, dass im Gegenzug keine Call-of-Duty-Spiele mehr zum Launch ins Abo kommen.
Die Reduzierung des Abo-Preises hat ihre Wirkung nicht verfehlt, wie Xbox-Chefin Asha Sharma zuletzt andeutete. Doch auch hier gibt es keine konkreten Zahlen.