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SES und Eutelsat erhalten Milliarden von der FCC für Frequenzfreigabe
Weil die US-Regulierungsbehörde FCC Frequenzen neu vergeben will, räumen Eutelsat und SES ihre und erhalten dafür hohe Ausgleichszahlungen.
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Die europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat und SES geben in den USA Funkfrequenzen frei, die die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) neu vergeben will. Dafür hat die Behörde den beiden Unternehmen hohe Ausgleichszahlungen zugesagt.
Eutelsat soll demnach 504 Millionen US-Dollar erhalten, SES sogar 5,6 Milliarden US-Dollar. Das berichten mehrere Medien, darunter die Wirtschaftswoche und The Next Web. Dafür verzichten sie auf einen Teil ihrer Frequenzen im oberen Teil des C-Bandes. Daneben sollen kleinere Anbieter wie Telesat Zahlungen erhalten.
Die FCC hat am 22. Juli beschlossen, einen Teil dieses Frequenzbands für den Mobilfunk umzuwidmen. Die FCC will 160 Megahertz des C-Bandes – den Bereich zwischen 3,98 bis 4,14 Gigahertz – im April kommenden Jahres an Mobilfunkanbieter versteigern. Einen Teil des Spektrums wollte SpaceX haben. Diese Forderung lehnte die Behörde jedoch ab.
Die Frequenzen im C-Band freizumachen, bedeutet für Eutelsat einigen Aufwand: Auf diesem Band überträgt das Unternehmen Fernseh- und Datensignale zur Erde. Es muss nun Kunden umstellen und Ersatz bereitstellen.
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