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Stackable Data Platform 26.7: Sicherheit, SBOMs und flexible Registries
Stackable stellt die Data Platform 26.7 auf Qualität und Supply-Chain-Sicherheit um. Neben SLSA-Provenance drohen bei der Registry-Logik Breaking Changes.
Für die Veröffentlichung der neuen Version 26.7 seiner Stackable Data Platform weicht das gleichnamige Unternehmen vom üblichen Release-Rhythmus ab. Statt neuer Produktfeatures stand dabei laut Ankündigung die Qualitätssicherung der modularen, auf Kubernetes basierenden Open-Source-Plattform im Mittelpunkt. SDP 26.7 zeichnet sich demnach durch den Abbau technischer Schulden, die Stabilisierung von CI-Pipelines und das Bereinigen instabiler Tests aus. Die Verbesserungen reichen von der dynamischen Registry-Auswahl über erhöhte Supply-Chain-Sicherheit bis zum neuen zentralen Verzeichnis, dem Stackable Hub. Zwar liegen die wichtigsten Neuerungen somit eher unter der Oberfläche. Sie sollen aber insbesondere Betreibern regulierter Infrastrukturen und all jenen zugutekommen, die Operatoren außerhalb des Standardwegs installieren wollen.
Laut Blogbeitrag zum neuen Release liefert Stackable dennoch eine Reihe von Updates, darunter Apache Airflow 3.2.2, Apache Superset 6.1.0, OpenSearch 3.6.0, Trino 481, Apache NiFi 2.9.0, Open Policy Agent 1.16.2 sowie die LTS-Versionen Apache Spark 4.1.2 und Apache Druid 37.0.0. Zudem wurden 133 Schwachstellen behoben – davon 10 kritische und 62 als hoch eingestufte CVEs. Unterstützt werden Kubernetes 1.31 bis 1.36 sowie Red Hat OpenShift 4.18 bis 4.22.
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Die folgenreichste Änderung betrifft die Art, wie Operatoren ihre Produktimages beziehen. Bisher war die Registry oci.stackable.tech fest im Code hinterlegt. Anpassungen für Air-Gap-Umgebungen oder interne Mirror-Registries erforderten Helm-Werte pro Produkt oder Eingriffe in die Containerd-Konfiguration auf Knotenebene – ein Workaround, der mit wachsender Plattformgröße zunehmend unhandlich wurde.
Ab Version 26.7 ersetzt Stackable diese Logik durch einen konfigurierbaren Mechanismus. Über den neuen CLI-Parameter --image-repository beziehungsweise die Umgebungsvariable IMAGE_REPOSITORY bestimmen die Operatoren, woher sie ihre Produktimages beziehen. Wird ein Operator über den Helm-Chart oder das OLM-Manifest (Operator Lifecycle Manager) installiert, setzt die Plattform diesen Wert automatisch passend zur Registry, aus der der Operator selbst stammt. Ein Operator, der aus quay.io/stackable kommt, zieht seine Produktimages damit automatisch ebenfalls von quay.io. Stackable veröffentlicht seine Artefakte – inklusive der Operator-Helm-Charts – künftig direkt aus den CI-Pipelines nach quay.io, statt sie manuell zu spiegeln.
Für Installationen außerhalb von Helm oder OLM ist das ein echter Breaking Change. Wer Operatoren per eigenem Deployment-YAML, Kustomize oder ArgoCD betreibt, muss --image-repository explizit im args-Block des Operator-Containers setzen – etwa als --image-repository=oci.stackable.tech/sdp oder mit dem Pfad einer internen Mirror-Registry. Wer eigene Helm-Charts pflegt, muss zusätzlich den Wert image.repository anpassen: Er darf den Operatornamen nicht mehr enthalten. Statt oci.stackable.tech/sdp/airflow-operator lautet der Wert künftig nur noch oci.stackable.tech/sdp. Fehlt die Anpassung, finden die Operatoren ihre Images nicht mehr – die Pods bleiben mit ImagePull-Fehlern hängen. Ein Testlauf in einer separaten Umgebung vor dem Produktiv-Upgrade ist dringend empfohlen.
Unterm Strich wandert die Registry-Portabilität damit von produktspezifischen Workarounds in die Plattformlogik. Für Air-Gap-Szenarien lässt sich IMAGE_REPOSITORY gezielt auf eine interne Registry lenken, sofern die Produktimages konsistent dorthin gespiegelt sind – ein Gewinn für souveräne, interoperable Architekturen.
Der zweite große Themenblock ist die Supply-Chain