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gamescom 2026 - »Schade, wenn die Leute wegen der Influencer statt der Games kommen« - HandOfBlood über seine Absage
HandOfBlood kommt auch dieses Jahr nicht zur gamescom.
An der gamescom nehmen nicht nur Entwickler, Publisher, begeisterte Spielerinnen und Spieler und die Presse teil: Auch bekannte Streamer und Influencer lassen sich dort immer wieder blicken, sei es für Autogramm-Stunden, Bühnenauftritte oder Fan-Treffen. Einer der bekanntesten Vertreter der deutschen Gaming-Szene ist dieses Jahr aber nicht dabei. Maximilian Knabe, alias HandOfBlood, blieb der Messe schon im Vorjahr fern. Im Interview mit Gameswirtschaft erklärt er, warum er es auch 2026 so hält.
Schon letztes Mal habe Knabe sich gefragt, ob es wirklich zwingend notwendig sei, dass er vor Ort ist. Die Antwort lautete dann nein. Bei Geschäftspartnerschaften sei sein Fernbleiben sogar teils von Vorteil:
[...] Weil Kunden immer wieder gefragt haben: Ey, kannst du den Bühnenauftritt streamen? Und da war es in der Vergangenheit immer so: Naja, für eine Stunde gehe ich jetzt nicht live – das ist für die Audience sehr ätzend.
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Aber auch für HandOfBlood persönlich gibt es Vorteile, wenn er die Messe nicht mehr live vor Ort erlebt. Zuvor habe er nie mitbekommen, welche Neuigkeiten zu welchen Spielen auf der Messe eigentlich präsentiert wurden. Im Vorjahr hatte es dagegen unfassbar gut funktioniert, sich das ganze mithilfe eines Außenreporters von zu Hause anzuschauen.
Zwar tue es weh, auf Autogrammstunden zu verzichten, doch Knabe hat auch das Gefühlt, die gamescom sei in den letzten Jahren mehr zur Influencer-Veranstaltung geworden. Das sei nicht unbedingt negativ behaftet, aber doch eine Entwicklung, die er kritisch betrachtet, spätestens nach dem außer Kontrolle geratenen Besuch von Montana Black.
[...] Es ist ein bisschen entglitten, ein bisschen zu krass geworden, meiner Meinung nach. Wenn ich zum Beispiel ganz, ganz viele Influencer und Influencerinnen sehe, die da vor Ort sind. Die hatten gar kein intrinsisches Interesse, sich da Games anzugucken, sondern die haben sich da halt getroffen. [...]
Und ja, ich will jetzt auch nicht der gatekeepende Typ sein. Aber wenn die ganze Gamescom-Audience wegen den Influencern kommt und nicht wegen den Games, dann finde ich das persönlich als Gamer einfach sehr schade.
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