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ARC Raiders droht Item-Duplizierern mit „strengen Maßnahmen“
Embark Studios weitet die Anti-Cheat-Maßnahmen im Extraction-Shooter aus und entschädigt betroffene Opfer direkt über das Postfach.
Embark Studios verschärft den Kampf gegen Betrüger in ARC Raiders. Nachdem Denuvo Anti-Cheat zunächst nur bei einem begrenzten Teil der PC-Spieler eingesetzt wurde, weitet das Studio die Maßnahme nun auf weitere Accounts aus. Gleichzeitig kündigt Embark ein härteres Vorgehen gegen Spieler an, die Gegenstände mithilfe von Exploits vervielfältigen.
Konkrete Strafen nennt das Studio in den Patchnotes zu Update 1.33.0 nicht. Embark spricht lediglich von „strengen Maßnahmen“ gegen beteiligte Spieler. Dafür sollen Vorfälle sorgfältig erkannt, direkt bearbeitet und langfristige Schutzmechanismen entwickelt werden. Die vorsichtige Formulierung deutet darauf hin, dass das Studio nicht jeden verdächtigen Inventarsprung automatisch mit dem Bannhammer beantworten möchte.
Der Schaden solcher Duplikationsfehler endet schließlich nicht beim persönlichen Vorteil einzelner Spieler. In einem Extraction-Shooter, dessen Fortschritt wesentlich auf erbeuteten Waffen, Materialien und anderen Gegenständen beruht, können beliebig vervielfältigte Ressourcen die gesamte Spiel aus dem Gleichgewicht bringen.
Zusätzlich führt Embark zwei neue Benachrichtigungstypen ein. Eine „Action Notice“ informiert euch, sobald ein von euch gemeldeter Spieler gesperrt wurde. Noch wichtiger ist die sogenannte „Loot Compensation“: Erkennt das System, dass euch ein Cheater ausgeschaltet hat, sollen die dabei verlorenen Gegenstände automatisch über das Postfach zurückgegeben werden. Eine vorherige Meldung ist dafür nicht notwendig.
Denuvo Anti-Cheat kam mit Update 1.29.0 am 19. Mai 2026 zunächst bei einer begrenzten Gruppe zum Einsatz. Nach Angaben von Embark verlief dieser Test positiv genug, um die Software nun schrittweise auf weitere Spieler auszuweiten. Das Studio erwartet dadurch zusätzliche Verbesserungen bei der Erkennung unfairer Hilfsmittel.
Bei dem eingesetzten System handelt es sich ausdrücklich um Denuvo Anti-Cheat und nicht um den gleichnamigen DRM-Kopierschutz. Embark hatte bereits bei der Einführung betont, dass die Umsetzung möglichst geringe Auswirkungen auf die Leistung haben soll. Ob die Kombination aus technischer Erkennung, nachträglicher Entschädigung und härteren Sanktionen das Problem dauerhaft eindämmt, wird sich allerdings erst im laufenden Betrieb zeigen.