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Assassin's Creed Shadows: Letztes großes Update schlägt Brücke zu Black Flag Resynced
Das finale Inhalts-Update bringt die Mission "Black Tides" und bereitet Fans auf das Piraten-Remake vor. Switch-2-Spieler erhalten Performance-Schub.
Da Assassin's Creed Black Flag Resynced praktisch vor der Tür steht und Codename Hexe (größtenteils) noch im Geheimen vor sich hin köchelt, verabschiedet sich Ubisoft endgültig von Assassin's Creed Shadows aus dem letzten Jahr. Das allerletzte Inhalts-Update ist ab sofort live. Obwohl es sich primär um den Abschluss der Geschichte von Naoe und Yasuke dreht, ist es ein dickes Brett, das direkt zum Piraten-Remake im nächsten Monat überleitet.
Update 1.1.11 bringt die Story-Mission "Black Tides" ins Spiel. Diese knüpft direkt an die Templer-Bedrohung aus anderen Serienteilen an und schlägt irgendwie sogar die Brücke zum Abenteuer von Black-Flag-Protagonist Edward Kenway. Dafür müsst ihr allerdings erst die komplette Hauptkampagne abschließen – was definitiv kein Spaziergang ist – sowie die Post-Launch-Quests "A Critical Encounter" und "A Puzzlement" hinter euch bringen.
Darüber hinaus belohnen euch neue "Crossover-Projekte" mit Outfits, Waffen und Schmuckstücken, wenn ihr die brandneuen Animus-Anomalien meistert. Diese optionalen Herausforderungen sind mit der übergeordneten Meta-Ebene von Assassin's Creed verknüpft. Da sie allerdings auch Inhalte aus Black Flag Resynced umfassen, gehen Switch-2-Spieler hier leer aus. Dafür bekommt Nintendos Konsole eine frische Ladung an "GPU-Performance-Verbesserungen" im Handheld-Modus – das sind doch mal gute Nachrichten.
Das Update 1.1.11 erweitert aber nicht nur bestehende Inhalte, sondern führt auch eine neue Aktivität ein: Domänen. Dabei handelt es sich um fünf vom Animus generierte Simulationen mit jeweils zehn Herausforderungsstufen, die als separate Instanzen abseits der normalen Spielwelt existieren. Ihr könnt euch ab Stufe 30 hineinstürzen, wobei euch ein Mix aus RPG-Build-Optimierung und purem Können erwartet.
"Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Gameplay-Modifikatoren kommen zum Einsatz", erklärt Ubisoft. "Das Ziel ist es, euch aus eurer Komfortzone zu locken und euch dazu zu bringen, eure Ausrüstung zu überdenken." Der Assassin-Hacker MOD – ein neuer NPC, der mit den Domänen verknüpft ist – vergütet eure Leistungen mit exklusiven Items, die niemals im normalen In-Game-Store oder bei den Eintausch-Belohnungen landen werden.
In vielerlei Hinsicht fühlt sich der Schwanengesang von Assassin's Creed Shadows wie ein großer Vorstoß an, zu den skurrileren Aspekten der Reihe zurückzukehren. Womöglich bereitet man die Fans damit auf das vor, was auch immer die Neuauflage von Black Flag im Juli mit ihrer Gegenwartshandlung anstellt. Als Fan, der schon seit dem allerersten Assassin's Creed am Ball ist – das übrigens über kurz oder lang ebenfalls ein Remake erhalten könnte –, habe ich für diese Seite der Reihe kaum noch Geduld übrig. Unabhängig davon ist es aber faszinierend zu sehen, wie konsequent sich die kreativen Köpfe auf solche unkonventionellen Post-Launch-Pfade einlassen.