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Weltall - Historische Rettungsmission der NASA droht zu scheitern – der Retter taumelt und der Countdown zum Verglühen tickt
Aus einem ohnehin gewagten Rettungsmanöver wird ein Wettlauf mit der erhitzten Atmosphäre – schafft LINK die Sensation? Wir erfahren es bis spätestens September – ab dann ist es zu spät. (Bildquelle: Adobe Firefly, generative KI)
Rette SWIFT vor dem Feuertod! Ein vermeintlich simpler Auftrag stellt ein neuartiges Raumschiff vor eine harsche Bewährungsprobe. Die NASA strebt die Premiere an, einen alles andere als herkömmlichen Satelliten vor dem Glühen zu bewahren – er ist derzeit schlicht unverzichtbar.
Doch das als Retter am 3. Juli gestartete Raumschiff hat ein Problem. Es taumelt und der Countdown zum Feuertod seines Zieles läuft unaufhaltbar runter.
Alle Hintergründe dazu lest ihr hier im ausführlichen Artikel zu SWIFTs drohendem Ende. Dort erfahrt ihr auch, weshalb der Versuch mit SWIFT weit mehr ist als nur eine einzelne Mission – es ist die Blaupause für eine komplett neue Art der Mission innerhalb der irdischen Orbitalsphäre.
Mission: Swifts Aufgabe ist die Beobachtung von Strahlenausbrüchen von Sternen. Im Prinzip hält sie also Ausschau nach Sonneneruptionen, wie auch unsere Sonne sie hervorrufen kann – mit eventuell gravierenden Folgen.
Allerdings übertreffen Funde von Swift selbst die gewaltigsten Monstren von koronalen Massenausbrüchen, wie sie in der Vergangenheit bei unserer Sonne auftraten, um das 10.000-Fache.
Dabei dient Swift als ein Späher für andere Teleskope im Weltraum sowie auf Erden. Entdeckt Swift einen Ausbruch von Energie, speist es die Position ins Forschungsnetz. Hieraufhin richten sich andere Anlagen schnellstmöglich aus, um möglichst viele Informationen zu sammeln (via science.nasa)
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Das robotische Rettungsraumfahrzeug namens LINK vom Unternehmen Katalyst Space Technologies sollte eigentlich Ende August an SWIFT andocken. Nach dem Kupplungsmanöver steht die Verwandlung in eine Weltraum-Rangier-Lokomotive an. Als solche ist ihr Auftrag, das Teleskop in eine höhere Umlaufbahn zu heben.
Doch jetzt hat LINK größtenteils die Kontrolle über seine Lage verloren. Das heißt, er steht nicht ruhig im Raum, sondern dreht sich um die eigene Achse. Schuld daran sind der Ausfall von zwei der drei Reaktionsräder sowie wahrscheinlich auch Probleme mit dem Kaltgas-Triebwerkssystem. Bei letzterem handelt es sich vereinfacht um unter Druck stehende Gaszylinder, die kontrolliert geöffnet werden können, um gezielt Schubstöße abzugeben – hiermit steuert LINK.