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BERGWERK - In dieser realistischen Kohlebergbausimulation aus Deutschland kann euer Tunnel einstürzen, wenn ihr nicht die Lastverteilungs-Physik berücksichtigt
In Bergwerk buddelt ihr besser nicht einfach drauf los.
Wir Deutschen lieben unsere Arbeit. Wir lieben sie so sehr, dass wir ihr sogar in der Freizeit nachgehen - in Form von Simulatoren. So gehörte der Landwirtschafts-Simulator 22 im Jahre 2021 zu den vier meistverkauften Videospielen in Deutschland und spielte damit bei Titeln wie Fifa 2022, GTA 5 und Mario Kart 8 mit.
Da wundert es wenig, dass unsere Spielestudios dieses Feld noch weiter bestellen. Wer nicht so sehr auf Landwirtschaft steht, sich aber trotzdem gern die Hände schmutzig macht, ist mit Bergwerk - A Mining Sim gut bedient.
Bergwerk wurde fachgerecht in Herten mitten im Ruhrgebiet zusammengeklöppelt. Dahinter steckt das kleine Studio Hindsight mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, das mit der Simulation seinen ersten großen Titel produziert.
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Berwerk: In der realistischen Minen-Simulation buddelt ihr mit dicken Maschinen möglichst vorsichtig Kohle aus
Darum geht's: Ihr schlüpft in die Rolle der Leitung eines Bergbauunternehmens und werdet mit allen dazugehörigen Aufgaben betraut. Ihr erwerbt zuerst Gelände und plant es in der Sicht von oben zu einem Werksgelände um. Dafür platziert ihr Fördertürme, Lagerstätten und Aufbereitungsanlagen für später.
Zuerst müsst ihr aber natürlich irgendwie an die Kohle rankommen. Mit verschiedenen, steuerbaren Maschinen hebt ihr mehrstöckige Gruben aus und grabt Minenschächte, welche die wertvollen Kohleflöze beherbergen. Da das hier aber nicht Minecraft ist, sondern eine realistische Simulation, reicht es nicht, einfach mit der Spitzhacke drauf los zu hämmern.
Damit eure Tunnel nicht einstürzen, sollte Grubenstatik auf eurer Prioritätenliste ganz oben stehen. Stützen helfen bei der Lastverteilung und ein sorgfältig verlegtes Stromnetz ermöglicht es euch, angesammeltes Grubenwasser abzupumpen. Zudem müsst ihr Gasvorkommen und Staub im Auge behalten.
Mit dem passenden Werkzeug geht's dann an den Kohleabbau. Dafür steuert ihr riesige Fräswalzen, aber legt auch selbst Hand an, zum Beispiel mit Spitzhaken und Sprengstoff.
Aber wohin mit all der Kohle, die ihr freigelegt habt? Mit einem möglichst effizienten Transportnetzwerk aus Schienen und Förderbändern fördert ihr die Ressource ans Tageslicht. Dort bereitet ihr sie auf und bringt sie auf einem dynamischen Kohlemarkt unter die Leute. Zum Managementaspekt von Bergwerk sollen außerdem Wartung von Geräten und ein Kreditsystem gehören.