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PlayStation 6: Sony erwägt laut Embracer-Bericht eine Verschiebung auf 2028 oder 2029
Die weltweite Speicher-Krise und unberechenbare US-Zölle gefährden den Next-Gen-Zeitplan. Experten befürchten steigende Hardware-Preise.
Sechs Jahre sind mittlerweile seit dem Launch von PlayStation 5 und Xbox Series X/S und schon lange wird über die nächste Generation spekuliert. Während sie in den vergangenen Jahren für 2027 erwartet wurde, macht die aktuelle RAM- und Speicher-Krise diesen Plänen möglicherweise einen Strich durch die Rechnung.
Aus dem kommenden Jahr könnte also 2028 werden – oder auch 2029. Die größten Skeptiker gehen vom Next-Gen-Start in den 2030ern aus.
Wirklich konkrete Aussagen von den Herstellern gibt es dazu noch nicht, wenngleich es bei Xbox zuletzt doch Andeutungen zu einem Release der nächsten Xbox im Jahr 2027 gab. In Stein gemeißelt ist bisher jedoch offiziell nichts und es bleibt die Frage offen, wie viele Fans tatsächlich zu einer neuen Hardware greifen würden, wenn diese inmitten der aktuellen Krise deutlich teurer ausfällt.
Bei der Embracer Group ist man anscheinend überzeugt davon, dass Sony aufgrund dessen eine Verschiebung des PS6-Starts in Betracht zieht. Dies geht aus einem neuen Geschäftsbericht (via Resetera) des Unternehmens hervor. Demnach erwägt Sony wegen der KI-bedingten Preiserhöhungen und der unberechenbaren US-Zölle, das Debüt der PS6 auf 2028 oder 2029 zu verschieben.
"Beide Faktoren könnten sich negativ auf die Verkaufspreise von Konsolen auswirken, was wiederum das Marktwachstum ausbremsen würde", heißt es im Embracer-Bericht. "Langfristig könnten die höheren RAM-Kosten auch zu betrieblichen Verzögerungen beim Launch zukünftiger Konsolen führen."
"Tatsächlich glauben einige Analysten, dass Sony derzeit darüber nachdenkt, den Start der nächsten PlayStation-Konsole von 2027 auf 2028 oder sogar 2029 zu verschieben."
Auf welche Analysten sich Embracer hier beruft, ist allerdings unklar. Angesichts der aktuellen Dynamik ist es auch nicht unbedingt eine unerwartete Annahme, doch es bleibt am Ende noch abzuwarten, wie sich die Dinge in den kommenden Monaten gestalten.