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WinUI-Umbau: Diese sechs Windows-11-Oberflächen sind als Nächstes dran
Microsoft will das Design von Windows 11 erneuern, indem es verstärkt auf das moderne WinUI-Framework setzt. Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf verschiedene Bereiche der Benutzeroberfläche, die in den letzten Jahren teilweise stiefmütterlich behandelt worden sind, berichtet Windows Central.
Dazu zählen etwa die Datei-Eigenschaften – also ein Bereich, den Microsoft seit mehr als zehn Jahren kaum angetastet hat. Es ist eine der Ecken des Betriebssystems, in der selbst der Darkmode noch nicht funktioniert. Nun soll diese Benutzeroberfläche mit dem nativen WinUI-Framework komplett neugeschrieben werden. Erste Hinweise darauf gab es bereits in den letzten Windows Insider Builds, in den Testversionen war das Upgrade aber noch auf den Papierkorb begrenzt.
Microsoft setzt noch an weiteren Punkten an. Windows Central bietet eine Übersicht der bekannten Punkte, die um neue Informationen ergänzt wird:
Speziell ist das Startmenü. Das will Microsoft laut den Informationen von Windows Central in WinUI neu schreiben, wovon man sich unter anderem schnellere Reaktionszeiten und weniger Ressourcenverbrauch verspricht. Am Design an sich soll sich aber nichts ändern. Das hat Microsoft ohnehin schon im Herbst 2025 umfassend geändert. Aktuell arbeitet der Konzern daran, dass Nutzer es in mehr Bereichen anpassen können.
Wer die aktuelle Version im Windows Insider Program aktiviert, hat sogar die Möglichkeit, sämtliche Bereiche des Startmenüs zu deaktivieren. Das ist damit völlig leer.
Auf Microsofts Liste steht auch das Kontextmenü. Das ist seit langem eine Baustelle. Das Ziel ist, ein einheitlicheres und kompakteres Design zu entwickeln, das die Nutzer zudem besser anpassen können. Manche Maßnahmen wurden schon umgesetzt. Dazu zählt etwa, dass mehr Inhalte gruppiert werden.
Künftig sollen Nutzer aber die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, welche Inhalte im Kontextmenü aufgelistet sind – und welche nicht. Anpassen lässt sich dann zudem die Reihenfolge.
Microsoft arbeitet derzeit an diversen Bereichen von Windows 11. Ein modernes Design, das schneller und effizienter läuft, ist das Versprechen. WinUI ist dabei eine Hilfe, weil sich sämtliche Benutzeroberflächen einen System Compositor teilen, was Windows 11 beschleunigen und den RAM-Bedarf senken soll.
Relevant ist dieser Aspekt auch für das Ziel, dass Windows 11 künftig mit 8 GB RAM vernünftig laufen soll. Das formulierte Microsofts Windows-Chef Pavan Davuluri, als er im Juli den Fahrplan für die Entwicklung bis zum Jahresende 2026 vorstellte.
Im Fokus steht zudem noch der Legacy Code, also technische Altlasten, die man aus Kompatibilitätsgründen aber nicht so leicht entfernen kann. Details dazu schilderte Marcus Ash, bei Microsoft als Corporate Vice President für Design und Research im Bereich Windows and Devices zuständig, im Gespräch mit Windows Central.