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Threema: DDoS-Angriffe sorgen für Ausfälle bei Messenger
Nach einem Angriff auf einen Dienstleister von Threema war der Messenger am Dienstag stundenlang nicht nutzbar. Am Mittwoch dauern die Attacken an.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Der Messenger Threema leidet unter Überlastungsangriffen und funktioniert deshalb seit Dienstag immer wieder nicht oder nur eingeschränkt. Das haben die Verantwortlichen auf Mastodon öffentlich gemacht, nachdem sie dort am späten Dienstagabend eigentlich versichert hatten, dass die Probleme behoben seien. Inzwischen heißt es dort, dass der „gestrige Ausfall auf einen DDoS-Angriff zurückgeht“ und „gegenwärtig erleben wir eine neue Angriffswelle“. Man arbeite aktiv daran, diese abzuwehren, vorübergehende Ausfälle könne es weiterhin geben. Den aktuellen Stand wollen sie auf der Statusseite des Diensts publik machen, die war am Dienstag ebenfalls offline. Weitere Informationen gibt es bislang nicht.
Laut der Statusseite sind von den Problemen alle Dienste betroffen. Im Messenger selbst zeigte am Dienstag eine rote Leiste an, dass er sich nicht mit den Servern des Anbieters verbinden konnte – unabhängig vom Internetzugang des Mobilgeräts. Deshalb konnten keine Nachrichten verschickt und empfangen werden. Am Mittwoch scheinen diese Probleme merklich kleiner geworden zu sein, zwischenzeitlich ist die Kommunikation wieder möglich. Von Threema selbst hatte es am Dienstag geheißen, dass der Ausfall auf ein Problem eines Partners zurückgeht, bei dem Serverkapazität gemietet wurde. Unklar ist, ob die anhaltenden Angriffe sich jetzt auch gegen Threema selbst richten.
Threema gibt es seit 2012, von Anfang an hat der Dienst auf Verschlüsselung und einen hohen Datenschutzstandard gesetzt. Anders als die Konkurrenz ist der Messenger nicht kostenfrei, für die App muss man aktuell 8 Euro (iOS) oder 6,50 Euro (Android) bezahlen. Größere Bekanntheit hat der Messenger erreicht, als Facebook WhatsApp gekauft hat und sich viele nach einer Alternative umgesehen haben. Inzwischen gehört Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aber längst nicht nur bei WhatsApp, sondern fast allen Messengern zum Standard. Als Alternative hat zuletzt Signal stark an Zulauf gewonnen. Threema bietet die eigene Technik derweil gezielt als Business-Messenger für Unternehmen an, die können ihn sogar selbst hosten.
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