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Pixel Watch 5 als Fitnesscoach und Lebensretter
Die fünfte Generation der Pixel Watch bietet umfangreiches Gesundheits- sowie Fitnesstracking und wählt in Notfällen die 112.
Neben den Pixel-11-Smartphones stellt Google den fünften Aufschlag der Pixel Watch vor. Die Uhr ist auf den ersten Blick nicht als Neuheit zu erkennen: Signature-Look der Pixel Watch 5 ist weiterhin das zu den Rändern gewölbte runde Display, das ihr ein sowohl in der 41- als auch der 45-mm-Variante schickes und je nach Armband sogar klassisches Aussehen verleiht.
Auch in der fünften Generation scheint Google die proprietären Bandanstöße nicht verändert zu haben, sodass Armbänder für vorherige Modelle und von Drittanbietern weiterhin passen sollten.
Die Pixeldichte des OLED-Displays beträgt 320 dpi (Dots Per Inch). Laut Google soll es eine maximale Leuchtdichte von 3000 cd/m² erreichen, womit sie sich auch unter Sonnenlicht ablesen lassen sollte. Der Akku der 45-mm-Uhr ist geringfügig auf 465 mAh gewachsen – Google verspricht bei dauerhaft eingeschaltetem Display weiterhin eine Laufzeit von 40 Stunden und bis zu 72 Stunden im Energiesparmodus.
Angetrieben wird die Watch 5 von einem Qualcomm Snapdragon W5 der zweiten Generation, dem ein Cortex-M55-Coprozessor und 64 GByte eMMC-Flash-Speicher zur Seite stehen. Für die Konnektivität sind 4G/LTE und UMTS sowie Bluetooth 6.0 und Wi-Fi 6 an Bord. Zudem beherrschen die Uhren Nahfeldkommunikation (NFC) und Ultra-Breitband (UWB) und sind technisch in der Lage, Notrufe über Satellit abzusetzen.
Die Pixel Watch 5 ist mit allen gängigen Sensoren zur Erfassung von Körperdaten, Fitness und Trainings ausgestattet – etwa zum Schrittezählen und der Überwachung von Schlaf, Pulsfrequenz und Blutsauerstoffsättigung. Zudem hat sie wieder einen Hauttemperatursensor und ist in der Lage, ein Ein-Kanal-EKG anzufertigen. Die Körperdaten landen in der Google Health App und lassen sich dort einsehen und im optionalen Pro-Abo unter anderem auch fürs Erstellen persönlicher Trainingspläne nutzen.
Neu hinzugekommen ist eine automatische Erkennung von lebensbedrohlichen Zuständen. Sobald die Uhr einen Atem- und wohl auch einen Herzstillstand erkennt, schlägt sie optisch und akustisch Alarm und wählt nach einigen Sekunden ohne Reaktion am Telefon automatisch den Notruf. Bei Atemstillständen ist das sinnvoll. Bei einem Herzstillstand hat die Funktion naturgemäß eine signifikant geringere, aber statistisch vorhandene Chance, Folgeschäden zu verringern oder eine erfolgreiche Reanimation zu begünstigen.
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