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heise+ | UV-Messgeräte im Test: Was sie tatsächlich leisten und wo sie schwächeln
Zu viel Sonne und UV-Licht sind für die Haut gefährlich. Gadgets können die Belastung messen und warnen, wenn sie zu hoch wird. Wir stellen ein paar davon vor.
Die Sonne scheint, die Temperaturen sind angenehm – doch die unsichtbare Gefahr für die Haut ist genau jetzt vielleicht schon viel zu hoch. Denn starke Sonnenstrahlung schadet dem Körper, sowohl kurz- als auch langfristig. Von schnellerer Hautalterung über Augenschäden bis zum gefürchteten Hautkrebs reichen die Spätfolgen und das schon, bevor überhaupt ein schmerzhafter Sonnenbrand entsteht.
Mit bloßem Auge oder anhand der Temperaturen lässt sich die Stärke des verantwortlichen UV-Anteils im Sonnenlicht nicht direkt erfassen. Selbst der Blick auf den UV-Index in der Wetter-App verrät nicht immer die tatsächliche Belastung. Mehrfach gaben uns solche Dienste grünes Licht mit einem harmlosen UV-Index von 2, während die tatsächlichen Werte deutlich höher lagen und für einen Sonnenbrand reichten. Denn die Angaben zum UV-Index werden nur an wenigen Stellen gemessen, meist sind es reine Vorhersagen, die lokale Gegebenheiten nicht erfassen können. Wie hoch die tatsächliche persönliche UV-Belastung ist, lässt sich daher oft gar nicht genau sagen. Bereits ab 15 Euro gibt es allerdings Messgeräte, die den aktuellen UV-Index am eigenen Standort erfassen sollen und damit mehr Sicherheit für den Aufenthalt im Freien versprechen.
Das hat zudem den Vorteil, dass man auch im Schatten oder bei wechselnder Bewölkung Informationen zur eigenen Belastung erhält. Denn auch im Schatten eines Baumes oder einer Wolke dringt noch UV-Strahlung bis zur Haut durch. Auf Basis des UV-Index lassen sich dann entsprechend gezielter Schutzmaßnahmen ergreifen. Wir haben ausprobiert, was UV-Index-Messgeräte im Alltag leisten und ob sie tatsächlich für besseren Schutz sorgen können.
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