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Siemens - Die Geschichte des Angestellten, der regelmäßige Abstürze in seine Software programmierte, um immer Arbeit zu haben [Best of GameStar]
Bildquellen: Siemens, stock.adobe.com (Katynn, Buffaloboy)
Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche - zumindest, wenn er dafür gut bezahlt wird. So könnte man den Fall eines Siemens-Mitarbeiters aus den USA beschreiben, der seinen letzten Auftrag für die Firma nicht so ausgeführt hat, wie Siemens sich das vorstellte (via Mein-MMO).
Welche Aufgabe hatte der Mitarbeiter? Im Kern ging es darum, eine automatisierte Tabellenkalkulation zu erstellen, die auf den Inhalten anderer Dokumente von den Siemens-Servern basiert.
Eine Zeit lang nach der Fertigstellung kam es zu unerwarteten Abstürzen. Sie führten dazu, dass der Programmierer neue Arbeitsaufträge von Siemens bekam - und dementsprechend neues Geld.
Dass dabei volle Absicht seinerseits im Spiel war, hat sich erst durch eine Unachtsamkeit des Täters herausgestellt, wie industrialcybersecuritypulse.com berichtet.
Abgestürzte Server können für Firmen schnell zu einem großen Problem werden.
Durch die Programmierung einer so genannten Logic Bomb beziehungsweise Logikbombe hat die Siemens-Software nach einigen Monaten immer wieder Probleme gemacht. Die Grundidee dahinter ist es, einen Server nach dem Eintreten bestimmter Bedingungen gezielt zum Absturz zu bringen.
Auf diesem Weg hatte der Programmierer die Möglichkeit, ohne weiteres Eingreifen und nach von ihm festgelegten Parametern in unregelmäßigen Abständen dafür zu sorgen, dass er mit neuer Arbeit durch Siemens versorgt wird.
Da er das Problem außerdem stets genau kannte, handelte es sich für ihn um leicht und zuverlässig verdientes Geld.
Von einem ganz anderen Ansatz, um mehr Geld zu verdienen, erfahrt ihr im folgenden Artikel mehr: