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Zelda: A Link to the Past: Shigeru Miyamoto strich Mechanik, weil Link nur ein Schwert brauchte
Director Takashi Tezuka verrät, wie viel spielerische Freiheit ursprünglich für den SNES-Klassiker geplant war. Das verworfene Feature kehrte erst im Nachfolger zurück.
Mit Fans kann man sich wahrscheinlich prima darüber streiten, welches Zelda-Spiel das beste ist. Für manche ist es A Link to the Past, auch wenn die Entwickler damals nicht alle ihre Ideen verwirklichen konnten.
Ein bestimmtes Konzept musste das Team sogar auf Wunsch von Shigeru Miyamoto streichen, bevor es später in Link's Awakening wieder aufgegriffen wurde.
"Als wir mit der Entwicklung starteten, wollten wir, dass ihr eure Waffen völlig frei wählen könnt", verriet Director Takashi Tezuka einst in einem Interview mit dem Magazin Retro Gamer. "Ihr solltet nicht auf Schwert und Schild beschränkt sein."
Takashi Tezuka ist eine echte Nintendo-Legende. Als langjähriger Game Director und Produzent erschuf er gemeinsam mit Shigeru Miyamoto die Super-Mario- und Zelda-Franchises. Bei Klassikern wie A Link to the Past und Super Mario World hielt er als Director die kreativen Fäden in der Hand.
"Wir dachten auch darüber nach, diese Waffen miteinander zu kombinieren. Nehmen wir an, ihr legt Pfeil und Bogen auf die A-Taste und eine Bombe auf die B-Taste. Wenn ihr dann beide Tasten gleichzeitig drückt, sollte Link einen Pfeil abfeuern, an dem eine Bombe klebt."
Miyamoto bestand jedoch laut Tezuka darauf, dass Link immer sein Schwert ausgerüstet hat.
"Wir konnten dieses System dann aber in unserem nächsten Titel, Link’s Awakening, einbauen", erzählte er. Allzu viele Möglichkeiten für die Kombination von Items gibt es allerdings nicht.
Dass beide Titel bis heute als Meisterwerke des Genres gefeiert werden, erfüllt Tezuka rückblickend mit Stolz: "Wir sind unfassbar dankbar und betrachten das als großes Privileg", sagte Tezuka. "Gleichzeitig spornt es uns aber auch extrem an. Wir wollen neue Spiele erschaffen, die diesen gigantischen Erfolg sogar noch übertreffen."