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Spotify Soloist: Neuer Headless-Client für Raspberry Pi und Bastler-Setups
von Carsten Knobloch
17. Aug. 2026 |
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Spotify hat mit Spotify Soloist einen neuen offiziellen Spotify-Connect-Client vorgestellt, der sich speziell an Bastler und DIY-Projekte richtet. Die Software läuft headless über das Terminal auf Linux-Systemen sowie Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi und ist für Setups ohne Bildschirm gedacht, etwa wenn der Pi direkt an die heimische Stereoanlage, einen DAC-HAT oder in ein Multiroom-System geklemmt wird.
Unter der Haube nutzt Soloist dieselbe Playback-Engine wie die regulären Apps für Desktop und Smartphone. Einmal eingerichtet, taucht das System wie jeder andere Lautsprecher als Spotify-Connect-Ziel in der App auf. Unterstützt werden Musik, Podcasts und Hörbücher sowie Features wie Jam-Sessions, Lautstärkenormalisierung, Autoplay und Smart Shuffle. Wer ein Premium-Abo hat, bekommt zusätzlich Lossless Audio mit bis zu 24-Bit bei 44,1 kHz sowie Crossfade und Automix. Für das initiale Setup wird zwingend ein Premium-Konto benötigt, danach können aber sowohl Free- als auch Premium-Nutzer Musik auf das Gerät werfen.
Für eigene Bastelprojekte ist zudem eine lokale WebSocket-API an Bord. Über diese Schnittstelle lassen sich Wiedergabebefehle senden, Status-Events empfangen und Metadaten für bis zu 80 kommende Titel aus der Warteschlange abrufen. Damit lassen sich beispielsweise eigene E-Ink-Statusdisplays, LED-Visualisierungen oder physische Hardware-Taster über GPIO-Pins anbinden. Spotify Soloist steht ab sofort zum Download bereit.
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