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Cursor Origin: Code-Hosting und GitHub-Synchronisierung starten
von Oliver Posselt
18. Aug. 2026 |
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Das SpaceXAI-Unternehmen Cursor erweitert seinen KI-gestützten Code-Editor um ein eigenes Code-Hosting. Die neue Plattform Origin bündelt Repositories, Pull Requests, Code-Ansicht und die Arbeit mit Cursor-Agenten an einem Ort.
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Origin wird ab sofort als frühe Beta schrittweise für Nutzer aller kostenpflichtigen Tarife freigeschaltet. Bei Enterprise-Organisationen können Administratoren die Funktion deaktivieren.
Eigene Repositories lassen sich im neuen Bereich „Codebase“ anlegen. Anschließend stellt Cursor die passenden Befehle für die Kommandozeile bereit, um ein Repository zu klonen oder ein lokales Projekt hochzuladen. Der beim ersten Einrichten gewählte Name der Codebase wird Teil der URL.
Bestehende GitHub-Repositories können ebenfalls eingebunden werden. Nutzer verbinden dazu ihre GitHub-Organisation und wählen aus, welche Projekte synchronisiert werden sollen. Der in Origin angelegte Bestand wird laut Cursor in Echtzeit aktualisiert und lässt sich durchsuchen oder klonen. Bei ursprünglich auf GitHub liegenden Projekten bleibt GitHub die maßgebliche Quelle, dorthin gehen weiterhin alle Pushes.
Auch Pull Requests lassen sich direkt in Cursor prüfen, kommentieren und zusammenführen. Bei synchronisierten Projekten funktioniert der Abgleich in beide Richtungen. Kommentare aus Cursor landen auf GitHub, Reaktionen und Antworten von dort sollen innerhalb weniger Sekunden in Cursor erscheinen.
Die Cursor-Agenten greifen ebenfalls auf Repositories und Pull Requests zu. Sie können Fragen zum geöffneten Code beantworten, Änderungen vornehmen, Pull Requests aktualisieren oder einen Branch pushen. Weitere speziell auf Agenten zugeschnittene Funktionen sollen später folgen.
Für Origin-Repositories stehen bereits Anbindungen an Vercel, Depot und Buildkite zur Verfügung. Vercel kann Vorschau-Deployments für Pull Requests erzeugen, Depot und Buildkite übernehmen Continuous Integration, unter anderem auf Basis vorhandener GitHub-Actions-Workflows.
Cursor baut sich damit eine Alternative beziehungsweise Ergänzung zu GitHub direkt in die eigene Entwicklungsumgebung. Für Teams, die ohnehin stark mit den Cursor-Agenten arbeiten, ist das grundsätzlich sinnvoll. Zum Release war GitHub direkt mal komplett down 😀