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WordPress 7.1 „Mary Lou“ bringt responsives Styling, browserseitige Bildverarbeitung und neue Blöcke
von Carsten Knobloch
20. Aug. 2026 |
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Das ging echt flott: Das Team hinter WordPress hat Version 7.1 veröffentlicht. Das Update hört auf den Codenamen „Mary Lou“, angelehnt an die US-amerikanische Jazz-Pianistin und Komponistin Mary Lou Williams, und bringt eine ganze Reihe Verbesserungen für Redakteure, Designer und Entwickler mit.
Eine der Neuerungen betrifft das responsive Design: Im Site Editor und über die globalen Stile lassen sich Blöcke ab sofort direkt für unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen, ohne dass man dafür eigenes CSS schreiben muss.
Die Vorschau für Smartphone- und Tablet-Ansichten ist direkt integriert, und Block-Themes können eigene Breakpoints über die theme.json festlegen. Zudem wandert die vertraute Admin-Leiste nun nahtlos durch alle Editor-Ansichten mit. Setzt natürlich voraus, dass ihr das Block-Gedöns auch benutzt, ich mache seit Jahren einen großen Bogen drum und mag den klassischen Editor der Software.
Unter der Haube hat sich einiges bei der Medienverarbeitung getan. Bildkompression, das Zuschneiden und die Erstellung von Thumbnails laufen jetzt direkt clientseitig im Browser über ein WebAssembly-Modul. Das entlastet den Server wohl und verhindert, dass Uploads größerer Bilder an PHP-Speicherlimits oder Timeouts scheitern. Da muss ich mich mal genauer einlesen, bislang habe ich das alles über die functions.php geregelt, da kann man offenbar ab Version 7.1 nachoptimieren.
Neu ist außerdem die native Unterstützung für AVIF-, HEIC- und HDR-Gain-Maps sowie eine optionale automatische Umwandlung von GIFs in Videos. Auch das Zuschneidewerkzeug für Bilder wurde überarbeitet und bündelt Drehen, Spiegeln und Metadaten-Bearbeitung in einem eigenen Fenster.
Für die Inhaltserstellung gibt es zwei neue Standard-Blöcke: Mit „Playlist“ lassen sich Audio-Wiedergabelisten samt Wellenform-Visualisierung einbinden, während der „Tabs“-Block Inhalte übersichtlich auf mehrere Reiter verteilt. Schaltflächen bekommen native Styling-Optionen für Hover-, Focus- und Active-Zustände spendiert, und Entwickler können über eine neue Icon-API eigene SVG-Sammlungen registrieren.
Verbessert wurde auch die Zusammenarbeit: Notizen lassen sich nun direkt an einzelnen Wörtern oder Textabschnitten hinterlegen, unterstützen Rich-Text-Formatierungen und erlauben es, Teammitglieder per @-Erwähnung zu benachrichtigen. Der Beitrags-Editor läuft ab Version 7.1 wie der Site Editor vollständig in einem separaten Frame, wodurch Admin-Styles das eigentliche Beitrags-Layout nicht mehr beeinflussen. In der Mediathek kommt ab sofort standardmäßig Infinite Scrolling zum Einsatz, die klassische Seitennummerierung lässt sich bei Bedarf aber pro Nutzerprofil wieder aktivieren.
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