// GAMESTAR — GAMING
Smart Home - In den USA lernen gerade Millionen Router, Einbrecher zu erkennen – kommt die Funktion auch nach Deutschland?
Mithilfe einer neuen Technologie könnten Einbrecher künftig ohne Kameras und Bewegungssensoren erkannt werden. (Bildquelle: WiFi Motion - ic, Prostock-studio - Adobe Stock)
Der US-amerikanische Anbieter Comcast rüstet derzeit Millionen von Routern mit der Funktion »Xfinity Wi-Fi Shield« aus. Ein Teil davon ist Wi-Fi Motion.
Hinter diesem Namen verbirgt sich eine kostenlose Funktion, die Bewegungen im Raum anhand von Störungen der WLAN-Signale zwischen Routern und vernetzten Geräten erkennt, wie etwa Smart Speakern oder Thermostaten.
Der Clou: All das funktioniert ganz ohne Kameras oder physische Bewegungssensoren.
Comcast selbst spricht von Bewegungserkennung, bei der die entsprechenden Geräte anschließend Alarm schlagen. Zwischen den Zeilen liest sich das also wie eine Erkennung von Einbrechern.
Bei unerwarteter Bewegung erhalten Nutzerinnen und Nutzer eine Benachrichtigung auf ihr Smartphone. In den Einstellungen kann die Empfindlichkeit der Erkennung angepasst werden, um Fehlalarme durch Haustiere zu vermeiden.
Neben einer Heim- und Abwesenheitsüberwachung gibt es zudem einen »Dark-Watch«-Modus, der sich nachts automatisch aktiviert und nur bei ausgewählten Geräten Alarm schlägt.
Für die Einrichtung wird der Router zentral platziert und bei Bedarf durch WLAN-Repeater ergänzt. Die maximal drei Geräte sollten so positioniert werden, dass die Funkpfade die gewünschten Laufwege im Raum kreuzen.
Der Hersteller betont, dass keine Personenidentifikation oder exakte Ortung erfolgt, sondern lediglich die Bewegung im Signalbereich erfasst wird.
Trotzdem behält sich der Hersteller das Recht vor, die dadurch generierten Daten an Dritte zu übermitteln.