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Xbox Series X: Limitierte grün-transparente Version kostet angeblich so viel wie die PS5 Pro
Die Jubiläums-Konsole im Retro-Look soll im November für 900 Euro erscheinen. Neben Speicherknappheit belasten Entlassungen die Belegschaft.
Diese schicke, durchsichtige, grüne Xbox Series X zum 25. Jubiläum der Marke erscheint angeblich pünktlich zum Black Friday. Der Haken an der Sache? Sie soll genauso viel kosten wie eine PS5 Pro.
Die Info stammt vom stets verlässlichen Leaker billbil-kun der französischen Website Dealabs. Ihm zufolge bringt Microsoft die sogenannte Xbox Series X25 Limited Edition am 27. November für stolze 899,99 Euro auf den Markt. Damit wäre sie glatte 100 Euro teurer als eine reguläre 1-TB-Xbox-Series-X mit Laufwerk. Und wie bereits erwähnt: Sie ruft damit exakt denselben Preis auf wie die PS5 Pro hier in Europa.
Einen Preis für Großbritannien gibt es bislang nicht. Da die PS5 Pro dort aber 789,99 Pfund kostet, dürfte sich die Jubiläums-Xbox auf einem ähnlichen Niveau bewegen. In diesem Fall läge die Limited Edition auch auf der Insel mindestens 100 Pfund über dem Preis der Standard-Series-X mit Laufwerk (669,99 Pfund). Der Vergleich mit der Laufwerk-Edition passt hier übrigens perfekt, da die Limited Edition ebenfalls ein Disk-Laufwerk an Bord hat.
Warum also der gesalzene Preis? Vermutlich liegt es am durchsichtigen, trüb-grünen Gehäuse. Dadurch könnt ihr das technische Innenleben der Konsole direkt bewundern. Microsoft packt außerdem einen speziellen Xbox-Controller obendrauf, der den gleichen Look verpasst bekommen hat: Auch hier blickt ihr direkt auf die verbaute Technik. Microsoft enthüllte die Xbox Series X25 Limited Edition bereits im Sommer beim Xbox Games Showcase. Wir haben Xbox um ein offizielles Statement gebeten.
Seit dieser Ankündigung hat sich einiges getan. Eine massive Umstrukturierung erschütterte die gesamte Xbox-Sparte. 1.600 Angestellte haben bereits ihren Job verloren, bis zum nächsten Sommer müssen weitere 1.600 gehen. Diese Maßnahmen führten auch dazu, dass sich First-Party-Studios von Xbox trennten oder stark schrumpfen mussten. All das wirkt sich spürbar auf die Spieleentwicklung aus und drückt verständlicherweise massiv auf die Stimmung der Belegschaft. Als Reaktion darauf organisieren Mitarbeiter weiterhin Proteste.
Zudem hat Microsoft die Preise seiner Xbox-Konsolen Anfang des Jahres drastisch angezogen. Die günstigste Xbox Series S kletterte in Großbritannien von 300 auf 430 Pfund. Die Xbox Series X mit Laufwerk sprang sogar von 500 auf 670 Pfund. Der Hauptgrund dafür? Die anhaltende weltweite Knappheit bei Speicherkomponenten. Riesige KI-Rechenzentren saugen diese Bauteile förmlich auf und treiben so den Marktpreis in die Höhe.
Xbox-Chefin Asha Sharma warnte bereits, dass diese Bauteil-Krise vorerst kein Ende nimmt. Laut ihr erwartet das Unternehmen "bis Herbst 2027 eine weitere Verdopplung" der Kosten. Das wird sich massiv auf den Preis und die Verfügbarkeit der Next-Gen-Xbox mit dem Codenamen Project Helix auswirken. Genau aus diesem Grund prüft Microsoft derzeit "radikal andere Geschäftsmodelle" für den zukünftigen Verkauf von Xbox-Konsolen.