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Microsoft OneDrive für macOS: Neue Native Sync Engine soll Synchronisierung schneller machen
von Carsten Knobloch
22. Aug. 2026 |
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Microsoft spendiert dem OneDrive-Sync-Client unter macOS einen grundlegenden Umbau unter der Haube: Bis Ende November 2026 führt das Unternehmen schrittweise eine neue „Native Sync Engine“ ein, die sich deutlich enger in das Mac-Betriebssystem integrieren soll.
Das Ziel der Neuentwicklung ist primär mehr Effizienz und Zuverlässigkeit. Laut Microsoft sinkt der Verbrauch von Prozessorlast, Arbeitsspeicher und Akku spürbar. Gleichzeitig laufen die Ersteinrichtung und die Erkennung geänderter Dateien deutlich schneller ab. Ordner und Dateien sollen sich im Finder ab sofort ohne dicke Wartezeiten durchstöbern lassen. Auch die Auslagerung des OneDrive-Ordners auf kompatible externe Speichermedien wird mit dem neuen Unterbau besser unterstützt.
An der gewohnten Funktionsweise von „Dateien bei Bedarf“ (Files On-Demand) ändert sich nichts: Reine Online-Dateien verbrauchen weiterhin keinen lokalen Speicherplatz, bis sie geöffnet oder explizit als „Immer auf diesem Gerät behalten“ markiert werden.
Eine sichtbare Änderung gibt es für alle, die SharePoint-Bibliotheken synchronisieren: Im Finder werden synchronisierte Bibliotheken künftig nicht mehr unter einem gemeinsamen Unternehmens-Eintrag gebündelt, sondern tauchen jeweils als separate Orte in der Seitenleiste auf.
Die Umstellung auf die neue Sync-Engine erfolgt ab Ende August 2026 automatisch im Hintergrund über reguläre App-Updates, ohne dass Nutzer den Synchronisationsvorgang unterbrechen müssen.
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