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heise+ | Smart Home mit der Fritzbox: Schalter Fritz!Smart Control 440 im Praxistest
Läuft im Haushalt eine Fritzbox, taugt sie als Smart-Home-Zentrale ohne Cloud. Schalter und Aktoren sind rasch eingerichtet, aber die Freiheit ist begrenzt.
Wenn im eigenen Haushalt schon eine Fritzbox läuft, drängt sie sich auch als Smart-Home-Zentrale auf. Sie verspricht ein Smart Home ohne Cloud und Schrauberei, aber diese Einfachheit hat ihren Preis. Wir prüfen in typischen Alltagskonfigurationen, wie weit das System trägt: Es steuert nicht nur Schaltsteckdosen und Heizkörperregler, sondern auf Wunsch auch Zigbee-Relais für die Unterputzmontage.
Zu Fritzens Vorzügen gehören einfache Einrichtung, solide Smart-Home-Komponenten, Unabhängigkeit von der Cloud sowie DECT-ULE-Funktechnik, die Wände und Decken durchdringt. Für Fritz-Technik spricht zudem, dass die Marke schon seit Jahrzehnten existiert und das Unternehmen viele seiner Geräte jahrelang mit Updates versorgt. Allerdings sind manche Fritz-Komponenten relativ teuer und das System ist weniger flexibel als andere.
Die erwähnten Nachteile fallen schwächer ins Gewicht, wenn man nur wenige Smart-Home-Funktionen einrichten möchte. Deshalb kombinierten wir zunächst nur zwei batteriebetriebene Funkschalter FritzSmart Control 440 mit zwei Heizkörperthermostaten (FritzSmart Thermo 302) sowie der schaltbaren Funksteckdose FritzSmart Energy 200. Außerdem interessierte uns die Ansteuerung Fritz-fremder Geräte. Dazu steuerten wir zwei Unterputzfunkrelais Shelly 1 Mini Gen4 über das FritzSmart Gateway an. Bei unseren praktischen Versuchen stolperten wir über einige Eigenheiten.
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