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PACT: Cloudflare will mit Browserherstellern böswilligen Traffic aussortieren
Browser sollen gegenüber Internetseiten künftig ausweisen, dass Menschen – oder autorisierte KI-Agenten – für den Traffic verantwortlich sind.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Cloudflare, Microsoft, Google, Mozilla und Shopify wollen mit sogenannten Private Access Control Tokens (PACT) eine Technik entwickeln, mit der Internetseiten erwünschten von unerwünschtem Traffic unterscheiden können sollen. Das hat Cloudflare öffentlich gemacht, ohne dazu aber viele Details zu nennen. Die PACT seien so konzipiert, dass Internetseiten „mit fundierten Kenntnissen bezüglich der ‚Personenidentität’ die anonymen Token ausgeben können“. Der Browser soll die Token dann an andere Seiten weitergeben können, um nachzuweisen, dass Menschen am Vorgang beteiligt sind. Das soll den Bedarf für Captcha reduzieren. Gleichzeitig wird aber explizit darauf hingewiesen, dass die PACT auch an KI-Agenten ausgegeben werden sollen.
Die Verantwortlichen wollen mit PACT also nicht automatisierte Internetzugriffe insgesamt eindämmen, sondern „böswillige Automatisierung“. Bislang würden Seitenbetreiber auf ein Flickwerk an nicht perfekten Verteidigungsmechanismen setzen, aber angesichts moderner Gefahren würden die zunehmend versagen, schreiben die Beteiligten. Mit der Initiative geht es demnach nicht nur darum, dass unerwünschter Traffic besser aussortiert werden kann, es soll auch der Weg für KI-Agenten bereitet werden, die selbstständig im Internet unterwegs sind. Das soll geschehen, ohne dass dabei die Privatsphäre der Internetnutzenden kompromittiert wird.
PACT werde Unternehmen „noch besser in die Lage versetzen, echte Besucher zu identifizieren, sodass sie ihre Ressourcen auf den für sie relevanten Traffic konzentrieren können“, heißt es in der Ankündigung. Die Beteiligung von Google, Microsoft und Mozilla soll dafür sorgen, dass die Technik in der Mehrheit der genutzten Browser zum Einsatz kommen soll, dafür würde eine Implementierung allein in Chrome schon genügen. Edge von Microsoft und Firefox von Mozilla kommen lediglich auf Marktanteile im einstelligen Prozentbereich, auffallend ist das Fehlen von Apple. Safari kommt auf den zweithöchsten Marktanteil. Erst einmal muss sich aber sowieso zeigen, ob die Entwicklung tatsächlich gelingt und wie die Technik dann überhaupt angenommen wird.
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